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Apotheker und Drogist

Zur Geschichte einer Konkurrenz

von Constanze Schäfer (Autor:in)
Dissertation 288 Seiten

Zusammenfassung

Ab etwa 1850 gründeten einige Apotheker wegen der Niederlassungsbeschränkung Drogerien mit einem breit gefächerten Warenangebot, darunter auch Arzneimittel. Die «Kaiserliche Verordnung betreffend den Verkehr mit Arzneiwaren außerhalb der Apotheke» von 1872 löste standespolitisches Engagement aus: Der Apothekerverband setzte sich für den Erhalt von Niederlassungsbeschränkung und Monopol, der Drogistenverband für die Arzneimittelhandelserlaubnis und Berufsbildanerkennung ein. Zwar verlor die inhabergeführte Drogerie wegen der Errichtung von Drogeriemarktketten an Bedeutung. Dennoch hat die Konkurrenz zwischen Apotheke und Drogerie aufgrund des Vorstoßes einer Drogeriemarktkette Rezeptsammelstellen einzurichten zu Beginn des 21. Jahrhunderts nichts an Brisanz eingebüßt.

Details

Seiten
288
ISBN (Hardcover)
9783631580158
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Drogistenverband Pharmazeutische Industrie Arzneimittelmarkt Apothekerverband
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. 288 S., zahlr. Abb. und Tab.

Biographische Angaben

Constanze Schäfer (Autor:in)

Die Autorin: Constanze Schäfer, geboren 1966; 1987-1992 Studium der Pharmazie an der Universität Mainz; 1993 Approbation; 1995-1997 Volontariat bei einem pharmazeutischen Verlag; 2008 Promotion in Pharmaziegeschichte an der Universität Düsseldorf; seit Januar 1999 bei der Apothekerkammer Nordrhein in Düsseldorf tätig.

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Titel: Apotheker und Drogist