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Aufbruch aus dem Patriarchat – Wege in eine neue Zivilisation?

von Projektgruppe Zivilisationspol (Band-Herausgeber:in)
Andere 438 Seiten
Reihe: Beiträge zur Dissidenz, Band 23

Zusammenfassung

Die Utopie der Neuzeit vom «besseren» und «höheren» Leben erweist sich heute als Dystopie: statt des Himmels entsteht eine Hölle auf Erden. Dafür gibt es aber keine anerkannte Erklärung. Dem soll im Forschungsprojekt «Zivilisationspolitik» abgeholfen werden. Dazu dient ein neues Paradigma, das sich auf zwei zentrale und neu definierte Begriffe stützt: Zivilisation und Patriarchat. Demnach ist die ca. 5000-jährige Zivilisation des Patriarchats mit der Moderne auf dem Höhepunkt ihrer Realisation angelangt: der nicht nur ideellen, sondern auch materiellen «Ersetzung» möglichst aller Verhältnisse der ursprünglich matriarchalen Zivilisationen der Welt sowie der Natur durch eine «fortschrittliche» Gegenwelt und -natur in Gestalt des Kapitals (Ware, Geld, Maschinerie). Dieser «alchemistischen» Zerstörung der Welt, die als «Schöpfung» fetischisiert wird, werden neue Interpretationsformen und praktische Auswege in eine völlig neu zu bestimmende Zivilisation entgegengehalten.

Details

Seiten
438
ISBN (Paperback)
9783631582893
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. 438 S., zahlr. Abb.

Biographische Angaben

Projektgruppe Zivilisationspol (Band-Herausgeber:in)

Die Autoren: Sibylle Auer, Mathias Behmann, Renate Genth, Martin Haselwanter, Simone König, Franco Ruault und Claudia von Werlhof sind mehrheitlich Politikwissenschaftlerlnnen und arbeiten zusammen im Forschungsprojekt «Zivilisationspolitik» des Clusters «Matriarchatsthese/Patriarchatskritik» der Forschungsplattform «Weltordnung – Religion – Gewalt» der Universität Innsbruck.

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Titel: Aufbruch aus dem Patriarchat – Wege in eine neue Zivilisation?