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Visuelles Framing von Alter

Eine empirische Studie zur medialen Konstruktion von Alter

von Saskia Valeska Bruckner (Autor:in)
Dissertation 232 Seiten

Zusammenfassung

Journalisten stehen bei der Berichterstattung über das Alter und Altsein vor einer besonderen Herausforderung: Es gilt, Tabuzonen wie Sterben und Tod alter Menschen ebenso zu visualisieren, wie ein glückliches Rentnerdasein oder Berichte über einen Generationenkonflikt. Aus wirkungstheoretischer Sicht kommt den Medien bei der Vermittlung von Altersvorstellungen eine wesentliche Rolle zu. Die Publikation setzt sich mit dem theoretischen Ansatz von Framing im Bildjournalismus auseinander und zeigt Forschungsperspektiven für einen Ansatz von visuellem Framing auf. Die empirische Grundlage bildet eine Analyse von Altersdarstellungen in deutschen Nachrichtenmagazinen. Rezeptionsbegleitend wurde eine Studie mit alten und jungen Probanden durchgeführt. Dabei ließen sich unterschiedliche Muster für eine visuelle Rahmung von Alter identifizieren, die junge und alte Rezipienten vor dem Hintergrund ihres Selbst- und Fremdbildes deuten.

Details

Seiten
232
ISBN (Hardcover)
9783631586464
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. 231 S., zahlr. Abb., Tab. und Graf.

Biographische Angaben

Saskia Valeska Bruckner (Autor:in)

Die Autorin: Saskia Ziegelmaier studierte Publizistik, Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Mainz, Barcelona, San Diego und Pretoria. Anschließend absolvierte sie ein journalistisches Volontariat und arbeitet seit 2006 als Redakteurin und Pressesprecherin bei einem internationalen Unternehmen. Die Autorin ist seit 2003 Lehrbeauftragte am Institut für Kommunikationswissenschaften an der Universität Bonn, wo sie 2008 promovierte.

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Titel: Visuelles Framing von Alter