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Wie kann man vom ‘Deutschen’ leben?

Zur Praxisrelevanz der interkulturellen Germanistik- Redaktion: Marc Arn und Michael Gabathuler

von E.W.B. Hess-Lüttich (Band-Herausgeber:in) Peter Colliander (Band-Herausgeber:in) Ewald Reuter (Band-Herausgeber:in)
©2010 Konferenzband 422 Seiten

Zusammenfassung

In vielen Teilen der Welt ist die akademische Beschäftigung mit der deutschen Sprache, Literatur und Kultur in Bedrängnis geraten. Während mancherorts die Absolventen der (interkulturellen) Germanistik noch ohne Schwierigkeiten eine Anstellung finden, für die sie ausgebildet wurden, wird andernorts ein Studium der Germanistik mangels einschlägiger Berufsaussichten erst gar nicht mehr aufgenommen. Daher stellt sich die Frage, was im Fache und von seinen Repräsentanten getan werden kann, um die Praxisrelevanz der (interkulturellen) Germanistik zu begründen bzw. zu steigern und die Absolventen in die Lage zu versetzen, (wieder) ‘vom Deutschen’ leben zu können. Die internationale Germanistik mit ihren je eigenen, oft regional und gar lokal geprägten Fachidentitäten ist stark an der Ausbildung von komparativen, multiperspektivischen und interkulturellen Betrachtungs- und Zugangsweisen interessiert, die den methodologischen Unilateralismus überwinden. Gerade die ‘Auslandsgermanistiken’ könnten sich so als Schnittstellendisziplinen profilieren und zugleich konsolidieren.

Details

Seiten
422
Jahr
2010
ISBN (Paperback)
9783631592236
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fachausbildung studentische Selbstvermarktung Allgemeinbildung
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. 422 S., 3 Abb.

Biographische Angaben

E.W.B. Hess-Lüttich (Band-Herausgeber:in) Peter Colliander (Band-Herausgeber:in) Ewald Reuter (Band-Herausgeber:in)

Die Herausgeber: Ernest W. B. Hess-Lüttich lehrt Germanistik (Sprach- und Literaturwissenschaft) an der Universität Bern (Schweiz) und der University of Stellenbosch (Südafrika). Sein Forschungsschwerpunkt ist Dialogforschung. Er hat ca. 40 Bücher geschrieben oder herausgegeben und über 300 Aufsätze verfaßt. Er ist Präsident der Gesellschaft für Interkulturelle Germanistik (GiG) und lehrte als Gastprofessor an zahlreichen europäischen, asiatischen, afrikanischen, nord- und südamerikanischen Universitäten. Peter Colliander ist Inhaber des Lehrstuhls für deutsche Sprache und Kultur an der Universität Jyväskylä (Finnland) und war lange Professor für moderne deutsche Sprache an der Wirtschaftsuniversität Kopenhagen (Dänemark) und ist, teils als Alexander von Humboldt-Stipendiat, teils als Gastprofessor, dem Institut für Deutsch als Fremdsprache an der LMU München eng verbunden. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Germanistische Linguistik, Deutsch als Fremdsprache, Übersetzungswissenschaft und Kontrastive Grammatik. Er ist (Mit-)Verfasser zahlreicher Bücher und Aufsätze und (Mit-)Herausgeber etlicher Bücher und Reihen. Ewald Reuter ist ordentlicher Universitätsprofessor für Germanische Philologie am Institut für Sprach- und Translationswissenschaften der Universität Tampere (Finnland) und wissenschaftlicher Leiter des Studienschwerpunktes Intercultural Communication Studies am Sprachenzentrum der Universität Tampere. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Gesprächs- und Textlinguistik, angewandte Linguistik, interkulturelle Wissenschafts- und Wirtschaftskommunikation sowie finnisch-deutsche Kulturbeziehungen. Er ist Herausgeber der Reihe Tampere Studies in Language, Translation and Culture.

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Titel: Wie kann man vom ‘Deutschen’ leben?