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Vom «Krieg aller gegen alle» zum staatlichen Gewaltmonopol und zurück?

Herrschaftliche und private Gewalt in europäischer, internationaler und ideengeschichtlicher Perspektive

von Paul Ertl (Band-Herausgeber:in) Jodok Troy (Band-Herausgeber:in)
Sammelband 210 Seiten

Zusammenfassung

Der «Krieg aller gegen alle» ist ein beinahe inflationär verwendetes Zitat. Der moderne neuzeitliche Staat sollte diesen Naturzustand zwischen den Menschen beenden. Die Folge war das staatliche Gewaltmonopol. Angesichts des ausbleibenden dauerhaften Friedens nach dem Ende des Kalten Krieges und der vielen innerstaatlichen Gewaltkonflikte stellt sich die Frage nach der Effektivität dieses staatlichen Gewaltmonopols. Vielerorts ist der Staat nicht mehr in der Lage oder auch erst gar nicht legitimiert, dieses aufrecht zu erhalten. Zurück zum «Krieg aller gegen alle» scheint daher oft die Folge zu sein. Lange wurden unbequeme Fragen in diesem Kontext ausgespart. In einer interdisziplinären Herangehensweise widmet sich dieser Band den Fragen nach herrschaftlicher (staatlicher) und privater Gewalt in europäischer, internationaler und ideengeschichtlicher Perspektive.

Details

Seiten
210
ISBN (Buch)
9783631630037
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. 209 S.

Biographische Angaben

Paul Ertl (Band-Herausgeber:in) Jodok Troy (Band-Herausgeber:in)

Paul Georg Ertl, Dr., geboren 1972; Studium der Philosophie und Psychologie in Klagenfurt; Leiter des Fachbereiches Philosophie und Militärsoziologie am Institut für Human- und Sozialwissenschaften an der Landesverteidigungsakademie in Wien. Jodok Troy, Dr., geboren 1982; Studium der katholischen Theologie, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck; Lektor und Projektleiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und Affiliated Scholar am Swedish National Defense College in Stockholm.

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Titel: Vom «Krieg aller gegen alle» zum staatlichen Gewaltmonopol und zurück?