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Fehlerquellen im Ermittlungsverfahren – ein rechtspsychologischer Diskurs

Eine dissonanztheoretische Untersuchung einseitiger Ermittlungstätigkeit bei Polizeibeamten

von Vanessa Czuba (Autor:in)
Dissertation 278 Seiten
Reihe: Bielefelder Rechtsstudien, Band 28

Zusammenfassung

Die Ergebnisse polizeilicher Ermittlungen sind immer wieder Gegenstand medialer Berichterstattung und öffentlicher Diskussionen. Vornehmlich geraten dabei Ermittlungsfehler in den Fokus, die unter Umständen in einem Fehlurteil münden können. Damit einhergehend besteht die Gefahr einer Vielzahl nicht zu revidierender Folgen für alle Beteiligten. Ermittlungsfehler können unter anderem auf kognitiven Wahrnehmungsverzerrungen der Ermittler beruhen. Kognitive Dissonanz und ihre Reduktion sind dabei mögliche Auslöser, die einen Erklärungsansatz für eine (fehlerhafte) selektive Informationssuche der Ermittler bieten. Die Verfasserin untersucht dieses Phänomen unter Berücksichtigung rechtlicher und struktureller Besonderheiten.

Details

Seiten
278
ISBN (Buch)
9783631853818
Sprache
Deutsch
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 278 S, 4 s/w Abb.

Biographische Angaben

Vanessa Czuba (Autor:in)

Vanessa K. Czuba studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld. Das Referendariat am Landgericht Bielefeld schloss sie im Februar 2021 mit dem zweiten Staatsexamen ab.

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Titel: Fehlerquellen im Ermittlungsverfahren –  ein rechtspsychologischer Diskurs