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Portrait und Menschenbild in der koreanischen Photographie: Ein Vergleich mit Deutschland

von Mi-Suk Um (Autor:in)
Dissertation XLIV, 112 Seiten

In Kürze verfügbar

Zusammenfassung

Diese Studie untersucht das Portrait und Menschenbild in der koreanischen Photographie. Um die zugrundeliegenden ästhetischen Leitvorstellungen und sozialen Funktionen herauszuarbeiten, findet ein Vergleich mit entsprechenden Entwicklungen und Bedingungsfaktoren in Europa und in Deutschland statt. Politik und Kultur waren in beiden Ländern aufs engste verwoben. Erst in einer Zeit von Kriegen und revolutionären gesellschaftlichen Umbrüchen, d. h. in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg (Weimarer Republik) und in Korea nach der Befreiung von japanischer Besatzungsherrschaft und nach dem Koreakrieg, konnte sich die Photographie als künstlerisches Ausdrucksmittel etablieren und auch eine Vielfalt an Veränderungen und neuen Bedeutungen in der Bildenden Kunst hervorbringen. Für beide Länder bildeten diese Umbruchszeiten eine der schöpferischsten und experimentierfreudigsten Epochen ihrer photographischen Geschichte. Zu den wichtigsten Charakteristika der Photographie gehören, dass sie von allen Schichten der Gesellschaft gleichermaßen akzeptiert wird und dass sie die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft reflektieren kann. Dies gilt in besonderer Weise für die Portraitphotographie, die in dieser Untersuchung im Mittelpunkt steht.

Details

Seiten
XLIV, 112
ISBN (Paperback)
9783631602362
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. XLIV, 112 S., 106 Abb.

Biographische Angaben

Mi-Suk Um (Autor:in)

Die Autorin: Mi-Suk Um studierte Europäische Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg, wo 2009 die Promotion im Fach Europäische Kunstgeschichte erfolgte.

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Titel: Portrait und Menschenbild in der koreanischen Photographie: Ein Vergleich mit Deutschland