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Interpretation der Gebote im Markusevangelium

von Yongjae Kim (Autor:in)
Dissertation 188 Seiten

In Kürze verfügbar

Zusammenfassung

Die folgenden drei Punkte für die Interpretation der Gebote im Markusevangelium sind zu beachten. Der markinische Jesus steht den Geboten grundsätzlich positiv gegenüber. Markus legt das Gewicht darauf, den Willen Gottes in Bezug auf die Gebote zu erhellen, indem er meist die Gebote Mose beziehungsweise aus dem Deuteronomium zitiert. Die von Jesus interpretierten Gebote geben den Lesern des Markusevangeliums die Nachfolge-Ethik bezüglich ihrer verschiedenen Lebensbereiche. Das Deuteronomium und der Schöpfungswille Gottes sind der Maßstab für die Interpretation der Gebote. Markus sieht das Liebesgebot (Mk 12,28-34) als die Basis der Nachfolge-Ethik vor, die drei Gebote (Mk 10,1-12, 17-31; 12,18-27) als die Nachfolge-Ethik in der Familie und die vier Gebote (Mk 2,13-17; 2,23-28; 3,1-6; 7,1-23; 11,12-26) als die Nachfolge-Ethik in der Gemeinde. Die Leser des Markusevangeliums sollen die Gebote einhalten gemäß der Interpretation Jesu.

Details

Seiten
188
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 188 S., zahlr. Tab.

Biographische Angaben

Yongjae Kim (Autor:in)

Die Autorin: Yongjae Kim, geboren 1972 in Seoul (Süd-Korea); 1998-2000 Magisterstudium der Theologie in Seoul; 2000-2004 Theologiestudium in Göttingen; 2004-2008 Promotion an der Humboldt Universität zu Berlin zum Doktor der Theologie; Privatdozent an der Korea Christian University.

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Titel: Interpretation der Gebote im Markusevangelium