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«Dunkle Kontinente» und onirische Schreibweisen

Bausteine für eine alternative Genealogie der Traumliteratur von Nodier bis Cixous

von Isabel Maurer Queipo (Autor:in)
Habilitationsschrift 440 Seiten
Reihe: Romania Viva, Band 37

Zusammenfassung

Die Literatur des 19. Jahrhunderts und die der historischen Avantgarde basieren auf einem traditionellen Gendercode, in dem in der Regel das weibliche Geschlecht als begehrtes Objekt männlicher (Wunsch)Träume und Phantasmen imaginiert und nur dem Mann die Rolle des Träumers zugewiesen wird. Dies ändert sich grundlegend erst ab den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der feministischen Bewegungen. Vor allem durch die kritische Relektüre der weiblichen Schreibweise (écriture féminine) als Variante der traumanalogen Schreibweise (écriture onirique) und des automatischen Schreibens (écriture automatique) bietet die Untersuchung eine alternative Traumgenealogie an.

Details

Seiten
440
ISBN (PDF)
9783631859056
ISBN (ePUB)
9783631859063
ISBN (MOBI)
9783631859070
ISBN (Hardcover)
9783631854129
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021 (September)
Schlagworte
Alptraum Feminismus écriture féminine Surrealismus écriture automatique écriture onirique
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 440 S., 45 farb. Abb., 83 s/w Abb.

Biographische Angaben

Isabel Maurer Queipo (Autor:in)

Isabel Maurer Queipo (Dr. phil. habil.) ist Dozentin für Literatur, Kultur und Spanisch an der Universität Siegen, an der sie Wirtschafts- und romanische Literaturwissenschaften studierte. Ihre Forschungsfelder umfassen den Traum und seine Schreibweisen, die europäischen und lateinamerikanischen Ismen und Avantgarden, die Magie der Lektüre, den Humor und die Kulinarik in Literatur, Film und Malerei.

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Titel: «Dunkle Kontinente» und onirische Schreibweisen