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Andreas Büttner, Geld – Gnade – Gefolgschaft: Die Monetarisierung der politischen Ordnung im 12. und 13. Jahrhundert. Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii, 47. Wien und Köln: Böhlau, 2022, IX, 600 S.

von Albrecht Classen (Autor:in)
3 Seiten
Open Access
Journal: Mediaevistik Band 36 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2023 pp. 412 - 414

Zusammenfassung

Von einer Habilitation erwartet man eine substantielle und vertiefte Forschung zu einem bestimmten Thema, was oftmals leider daraus hinausläuft, dass stark theoretische Ansätze in den Vordergrund gerückt werden, um einem minimalen Stoff mehr Gewicht zu verleihen, auch wenn das Endergebnis dann recht dürftig aussieht. Im vorliegenden Fall erweist sich, dass der Autor genau den gegenteiligen Weg eingeschlagen hat, indem er umfassend deutsche historische Quellen konsultiert hat, um diese aus einer recht innovativen Perspektive kritisch zu sichten. In seiner glänzenden Heidelberger Habilitation von 2019, die ohne Zweifel ganz zu Recht den Wissenschaftlichen Stauferpreis erhielt, fokussiert Andreas Büttner auf die neuartige Rolle, die Geld in der Politik des deutschen Reiches im 12. und 13. Jahrhundert spielte.

Details

Seiten
3
DOI
10.3726/med.2023.01.84
Open Access
CC-BY
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Biographische Angaben

Albrecht Classen (Autor:in)

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Titel: Andreas Büttner, Geld – Gnade – Gefolgschaft: Die Monetarisierung der politischen Ordnung im 12. und 13. Jahrhundert. Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Beihefte zu J. F. Böhmer, Regesta Imperii, 47. Wien und Köln: Böhlau, 2022, IX, 600 S.