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Interregna im mittelalterlichen Europa. Konkurrierende Kräfte in politischen Zwischenräumen, hrsg. von Norbert Kersken und Stefan Tebruck. Tagungen zur Ostmitteleuropaforschung, 38. Marburg: Verlag Herder-Institut, 2020, 292 S.

von Romedio Schmitz-Esser (Autor:in)
3 Seiten
Open Access
Journal: Mediaevistik Band 36 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2023 pp. 490 - 492

Zusammenfassung

Dieser aus einer Marburger Tagung von 2016 hervorgegangene Sammelband eröffnet eine frische Perspektive auf das Phänomen des Interregnums, das klassischerweise mit der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts verbunden wird. Was dabei der Einleitung der beiden Herausgeber zufolge in der bisherigen Forschung fast gänzlich fehlt, ist der Vergleich zu anderen Interregna, denn das Phänomen von Problemen bei der Sukzessionsfolge ist im ausgehenden Mittelalter natürlich nicht nur hier, bei den römisch-deutschen Königen zwischen Staufern und Habsburgern, zu beobachten. Dazu wird ein europäischer Vergleichsraum aufgemacht und das Phänomen zugleich breiter definiert: Neben den Dynastiebrüchen wie im Interregnum im Reich werden hier auch größere Unterbrechungen der Nachfolgen bei fürstlichen Häusern und die Sedisvakanzen zwischen verschiedenen bischöflichen Pontifikaten in den Blick genommen.

Details

Seiten
3
DOI
10.3726/med.2023.01.126
Open Access
CC-BY
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Biographische Angaben

Romedio Schmitz-Esser (Autor:in)

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Titel: Interregna im mittelalterlichen Europa. Konkurrierende Kräfte in politischen Zwischenräumen, hrsg. von Norbert Kersken und Stefan Tebruck. Tagungen zur Ostmitteleuropaforschung, 38. Marburg: Verlag Herder-Institut, 2020, 292 S.