„Diese Stadt ist […] häßlich über alle Maßen.“ Heinrich Heines intertextuelle Dekonstruktion des Mythos Italien
17 Seiten
Open Access
Journal:
literatur für leser:innen
Band 47
Ausgabe 1
Erscheinungsjahr 2024
pp. 1 - 17
Zusammenfassung
Der Aufsatz untersucht Heines intertextuelles Verfahren, mit welchem er in seiner Italienreise das von Goethe geprägte und von den Romantiker:innen tradierte Bild von Italien als Arkadien dekonstruiert und an dieser Stelle ein gänzlich unästhetisches, konträres Italienbild setzt. In der Analyse findet sowohl die Persiflage der Gattung ‚Italienreise‘ Beachtung als auch Heines versteckte, im Italienbild getarnte Kritik am Deutschland der Restaurationszeit. Sie zeigt auf, wie Heine die Gattungskonventionen umschreibt und in diesem Zuge seine Doppelkritik an Literaturbetrieb und politischer Situation in Deutschland anbringt.
Details
- Seiten
- 17
- DOI
- 10.3726/lfl.2024.01.01
- Open Access
- CC-BY
- Schlagworte
- Italienreise Intertextualität Heine Goethe Romantik
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG