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,Konversion‘ letztwilliger Verfügungen im klassischen römischen Recht

Testamentsrecht im Spannungsfeld zwischen Formstrenge und Pragmatismus

von Lisa Isola (Autor:in)
©2025 Habilitationsschrift XX, 700 Seiten
Open Access

Zusammenfassung

Das Testament war der wichtigste, zugleich aber auch komplexeste und damit fehleranfälligste Rechtsakt im Leben eines römischen Bürgers. Während also ein signifikantes Risiko bestand, dass bei der Errichtung einer letztwilligen Verfügung Fehler unterliefen, galt es zugleich, die als Schande empfundene Testamentslosigkeit unbedingt zu vermeiden. Die Verantwortung, gegebenenfalls zu retten, was zu retten war, lag in den Händen der Juristen. Wie sie ihr nachkamen, wird in dieser Habilitationsschrift anhand detaillierter Quellenstudien nachgezeichnet. Dabei wird die Testierpraxis samt den dort belegten Fehlern den in den Juristenschriften überlieferten rechtlichen Vorgaben sowie Lösungen gegenübergestellt und herausgearbeitet, wann und wie dem Erblasserwillen zur Wirksamkeit verholfen werden konnte, auch wenn er nicht juristisch korrekt zum Ausdruck gebracht worden sein sollte.

Details

Seiten
XX, 700
Erscheinungsjahr
2025
ISBN (PDF)
9783631939581
ISBN (ePUB)
9783631939598
ISBN (Hardcover)
9783631939475
DOI
10.3726/b23004
Open Access
CC-BY
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026 (Januar)
Schlagworte
pietas fides falsa demonstratio non nocet heredis institutio (ex re certa) senatus consultum Neronianum Auslegung Vermächtnis Fideikommiss Kodizill Bedingung (unmögliche) favor testamenti letztwillige Verfügung Umdeutung Konversion
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2025. xx, 700 S.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Lisa Isola (Autor:in)

Lisa Isola war nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften Univ. Ass. an der Universität Wien (praedoc) sowie JKU Linz (postdoc). Nach einer ersten befristeten Universitätsprofessur an der KFU Graz wechselte sie für eine Tenure-Track-Professur an die Universität Wien. Sie ist Trägerin mehrerer nationaler sowie internationaler Wissenschaftspreise.

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Titel: ,Konversion‘ letztwilliger Verfügungen im klassischen römischen Recht