,Konversion‘ letztwilliger Verfügungen im klassischen römischen Recht
Testamentsrecht im Spannungsfeld zwischen Formstrenge und Pragmatismus
©2025
Postdoctoral Thesis
XX,
700 Pages
Open Access
Summary
Das Testament war der wichtigste, zugleich aber auch komplexeste und damit fehleranfälligste Rechtsakt im Leben eines römischen Bürgers. Während also ein signifikantes Risiko bestand, dass bei der Errichtung einer letztwilligen Verfügung Fehler unterliefen, galt es zugleich, die als Schande empfundene Testamentslosigkeit unbedingt zu vermeiden. Die Verantwortung, gegebenenfalls zu retten, was zu retten war, lag in den Händen der Juristen. Wie sie ihr nachkamen, wird in dieser Habilitationsschrift anhand detaillierter Quellenstudien nachgezeichnet. Dabei wird die Testierpraxis samt den dort belegten Fehlern den in den Juristenschriften überlieferten rechtlichen Vorgaben sowie Lösungen gegenübergestellt und herausgearbeitet, wann und wie dem Erblasserwillen zur Wirksamkeit verholfen werden konnte, auch wenn er nicht juristisch korrekt zum Ausdruck gebracht worden sein sollte.
Details
- Pages
- XX, 700
- Publication Year
- 2025
- ISBN (PDF)
- 9783631939581
- ISBN (ePUB)
- 9783631939598
- ISBN (Hardcover)
- 9783631939475
- DOI
- 10.3726/b23004
- Open Access
- CC-BY
- Language
- German
- Publication date
- 2026 (January)
- Keywords
- pietas fides falsa demonstratio non nocet heredis institutio (ex re certa) senatus consultum Neronianum Auslegung Vermächtnis Fideikommiss Kodizill Bedingung (unmögliche) favor testamenti letztwillige Verfügung Umdeutung Konversion
- Published
- Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2025. xx, 700 S.
- Product Safety
- Peter Lang Group AG