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Korrespondenzen der Frühromantik – europäisch vernetzt?

von Von Jochen Strobel (Autor:in)
23 Seiten
Open Access
Journal: Jahrbuch für Internationale Germanistik Band 56 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2024 pp. 53 - 75

Zusammenfassung

Im Jahr 2021 öffnete in Frankfurt am Main das Deutsche Romantik-Museum seine Pforten, das sich als erste museale Einrichtung weltweit „der Epoche als Ganzes“ widmet.1 Das Adjektiv im Namen rührt vom Standort her, nirgendwo wird behauptet, eine etwaige ‚Deutsche Romantik‘ – hier bewusst mit Majuskel – zeitgemäß präsentieren zu wollen. Die deutsche Romantik, besonders auch die Frühromantik, scheint vielmehr in den letzten Jahrzehnten eng mit dem Begriff und Konzept ‚Europa‘ verbunden worden zu sein. Ging die Forschung seit langem von einer Blickverengung in Richtung auf das Nationale und überhaupt von der (späteren) Romantik als Keimzelle des Nationalismus aus,2 so erkannte man zumindest der Jenaer Frühromantik Offenheit für die Kulturen Europas oder auch für den Gedanken einer kulturellen oder gar staatlichen Einheit Europas zu.

Details

Seiten
23
DOI
10.3726/JIG563_53
Erscheinungsdatum
2025 (August)
Schlagworte
korrespondenzen frühromantik
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Von Jochen Strobel (Autor:in)

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Titel: Korrespondenzen der Frühromantik – europäisch vernetzt?