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Türken und Juden als exotische Fremdlinge in dem Roman Die Verstörung von Thomas Bernhard

von Von Habib Tekin (Autor:in) Özge Aslan (Autor:in)
24 Seiten
Open Access
Journal: Jahrbuch für Internationale Germanistik Band 57 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2025 pp. 181 - 204

Zusammenfassung

Thomas Bernhard gehört zu den renommierten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts und bietet in seinen Werken eine Perspektive auf die Komplexität der menschlichen Natur und die Tiefe hinter ihrer Alltäglichkeit.2 Eines seiner Werke, der Roman Verstörung3, bietet dem Leser eine sowohl kritische als auch motivreiche Erfahrung. Der Roman ist ebenfalls von Bernhards autobiografischen Elementen geprägt, weil er die Geschichte einer Figur erzählt, die mit einer tiefen Krankheit konfrontiert wird. Die literarische Welt von Bernhard ist eng mit seinem persönlichen Leben verknüpft, da er als „uneheliches“ Kind geboren wurde und nahezu ohne familiären Rückhalt aufwuchs. Seine Kindheit war von Krankheit geprägt und fiel in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, welches sich ebenfalls motivreich in seinem Werk niederschlägt. Aus diesem Grund lassen sich die literarischen Elemente in den Werken beobachten, in der seit den Anfängen schriftstellerischen Tätigkeit Bernhards die Position eines kulturkritisch-nihilistischen Dezisionismus4 sein hervorstechendes Stilmerkmal und unverkennbares Markenzeichen wird.

Details

Seiten
24
DOI
10.3726/JIG571_181
Erscheinungsdatum
2025 (September)
Schlagworte
türken juden fremdlinge roman verstörung thomas bernhard
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Von Habib Tekin (Autor:in) Özge Aslan (Autor:in)

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Titel: Türken und Juden als exotische Fremdlinge in dem Roman Die Verstörung von Thomas Bernhard