Ursula Peters, Vassalität und Ökonomie in der Literatur des Mittelalters. Hrsg. von Bernd Bastert, Timo Felber und Henrike Manuwald. Philologische Studien und Quellen, 295. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2024, 527 S.
3 Seiten
Open Access
Journal:
Mediaevistik
Band 37
Ausgabe 1
Erscheinungsjahr 2024
pp. 206 - 208
Zusammenfassung
Ursula Peters gehört zu den Koryphäen unseres Faches, speziell weil sie sich konsistent darum bemüht hat, die literaturwissenschaftliche Analyse mit sozialhistorischen Interpretationen zu verbinden und zugleich die verfolgte Thematik in einem interdisziplinären Kontext zu studieren. Zu ihrem 80. Geburtstag haben die drei Herausgeber eine Gruppe von neun ihrer bereits erschienenen Aufsätze erneut der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, womit ein geschlossener Komplex von Fragestellungen gebündelt zugänglich ist. Allerdings sind die meisten der Aufsätze erst jüngst in sehr anerkannten Zeitschriften und anderen Foren erschienen, was die Sammlung eigentlich etwas überflüssig erscheinen lassen könnte, sehen wir davon ab, dass Peters als Forscherin geehrt werden sollte. Es gilt aber auf jeden Fall, dass sie sich immer wieder in die gegenwärtige Debatte um Feudalismus und Lehnrecht aus literaturwissenschaftlicher Perspektive eingeschaltet hat und zugleich die ökonomischen Austauschprozesse innerhalb des Adels aus dieser Sicht berücksichtigte.
Details
- Seiten
- 3
- DOI
- 10.3726/med.2024.01.57
- Erscheinungsdatum
- 2025 (November)
- Schlagworte
- ursula peters vassalität ökonomie literatur mittelalters hrsg bernd bastert timo felber henrike manuwald philologische studien quellen berlin erich schmidt verlag
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