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Symbolzahlen im Mittelalter

von Werner Heinz (Autor:in)
26 Seiten
Open Access
Journal: Mediaevistik Band 38 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2025 pp. 103 - 128

Zusammenfassung

Zahlen waren im Mittelalter jene Elemente, mit denen man zählte. Sie seien, so Augustinus, nicht die Abbilder der gezählten Dinge, und gerade deshalb hätten sie ein Sein für sich. Wolle man aus allen Dingen die Zahl herausnehmen, ginge – so Isidor von Sevilla in der Nachfolge Augustins – alles zugrunde. Diesen Gedanken greift am Ende des Mittelalters Nikolaus von Kues wieder auf: Ohne Zahlen gäbe es keine Ordnung, keine Harmonie, keine Vielheit des Seienden. Die Arithmetik sei in der Zahl begründet, und Gott habe sich bei der Erschaffung der Welt der Arithmetik, der Geometrie, der Musik und der Astronomie bedient.

Details

Seiten
26
DOI
10.3726/med.2025.01.04
Erscheinungsdatum
2025 (November)
Schlagworte
numbers symbolic numbers numerositas Augustine Isidor von Sevilla Nikolaus von Cusa
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Werner Heinz (Autor:in)

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Titel: Symbolzahlen im Mittelalter