Innocenz III., Honorius III. und ihre Briefe. Die Edition der päpstlichen Kanzleiregister im Kontext der Geschichtsforschung, hrsg. von Andrea Sommerlechner und Herwig Weigl. Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, 79. Wien, Köln und Weimar: Böhlau Verlag, 2023, 273 S.,
3 Seiten
Open Access
Journal:
Mediaevistik
Band 38
Ausgabe 1
Erscheinungsjahr 2025
pp. 207 - 209
Zusammenfassung
Das Langzeitprojekt der Edition der Register Papst Innocenzʼ III. (1198‒1216) steht vor dem Abschluss. In vorliegendem Sammelband werden die Geschichte dieses Editionsunternehmens, die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen ebenso in den Blick genommen wie die Aussagekraft der edierten Quellen für die (Kirchen)Geschichte im Allgemeinen, für einzelne Regionen der catholitas im Besonderen. Die Bedeutung der Innocenz-Register steht außer Frage. Doch gilt dies ebenso für diejenigen des Nachfolgepapstes Honoriusʼ III. (1216‒1227)? Quantitativ ist die Sache klar: Waren im Falle Innocenzʼ 4.183 Briefe (litterae) zu edieren, stünden im Falle Honoriusʼ III. 5.144 Briefe zur Debatte. Ein neues Langzeitprojekt müsste aus der Taufe gehoben werden, bei dem viele der bereits für die Innocenz-Edition relevanten Fragen mit bedacht werden sollten: Wo wirbt man um Unterstützung, wie gestaltet sich die institutionelle Verankerung – und dies angesichts der Tatsache, dass es immer schwieriger wird, potentielle Förderer von der Sinnhaftigkeit editorischer Langzeitprojekte innerhalb der Mediaevistik zu überzeugen.
Details
- Seiten
- 3
- DOI
- 10.3726/med.2025.01.41
- Erscheinungsdatum
- 2025 (November)
- Schlagworte
- innocenz honorius briefe edition kanzleiregister kontext geschichtsforschung andrea sommerlechner herwig weigl veröffentlichungen instituts österreichische wien köln weimar böhlau verlag
- Produktsicherheit
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