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Die Öffnung von reformpädagogischen Schulsammlungen für Grundschulkinder: Mit Grenzobjekten intergenerationalen Dialog zu Zukunftsfragen ermöglichen

von Konstantin Keidel (Autor:in) Bernd Wagner (Autor:in) Klaus-Christian Zehbe (Autor:in)
12 Seiten
Open Access
Journal: Pädagogische Rundschau Band 79 Ausgabe 5 Erscheinungsjahr 2025 pp. 525 - 536

Zusammenfassung

Zusammenfassung: Mit Bezug auf die erziehungswissenschaftliche Kindheitsforschung werden im Kontext des laufenden binationalen Forschungsprojekts „Bildung und Objekte: Historische Sachlernprozesse in schulbezogenen Sammlungen“ (2022–2026) Perspektiven für eine Didaktik materieller Kultur in Sammlungen entworfen. Anhand von Partnerschaften zwischen Grundschulen und Museen bzw. Universitätssammlungen werden empirische Beispiele für historisch-politisches Lernen von Grundschulkindern mit Bezügen zur Zukunft aufgezeigt. Im Verlauf des Forschungsprozesses sind reformpädagogische Sammlungen zum Thema „Schule vor 100 Jahren“ für Grundschulkinder geöffnet und die Aktualität sowie die Zukunftsbezüge der Sammlungen herausgestellt worden. Im empirischen Material kann rekonstruiert werden, dass Grundschulkindern anthropologisch geprägte Zugangsweisen zur Verfügung stehen, sich Bedeutungshorizonte von Sammlungsobjekten zu erschließen, die als „Grenzobjekte“ genutzt werden können. Diese können in den Sammlungen für einen von den Kindern ausgehenden, vielperspektivischen und intergenerationalen Dialog eingesetzt werden, was einen Beitrag der sammelnden Institutionen zu gesellschaftspolitischen Fragen und Krisenbewältigungen ermöglicht.

Details

Seiten
12
DOI
10.3726/PR052025.0058
Erscheinungsdatum
2025 (November)
Schlagworte
öffnung schulsammlungen grundschulkinder grenzobjekten dialog zukunftsfragen
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Konstantin Keidel (Autor:in) Bernd Wagner (Autor:in) Klaus-Christian Zehbe (Autor:in)

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Titel: Die Öffnung von reformpädagogischen Schulsammlungen für Grundschulkinder: Mit Grenzobjekten intergenerationalen Dialog zu Zukunftsfragen ermöglichen