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Dualla Misipos Zeichnungen zwischen Illustration und Intervention: Postkoloniale Bildkritik im Jungen aus Duala1

von Sandra Folie (Autor:in)
26 Seiten
Open Access
Journal: literatur für leser:innen Band 47 Ausgabe 2 Erscheinungsjahr 2024 pp. 125 - 150

Zusammenfassung

Zeichnungen sind im Jungen aus Duala auffallend präsent. Eine Besonderheit der Ausgabe des Verlags Kraus Reprint von 1973 liegt in der autorbestimmten Selbstillustrierung: Nicht nur stammen die 15 abgedruckten Zeichnungen von Dualla Misipo selbst; er verantwortete, da es sich um einen unveränderten Nachdruck seines Typoskripts handelte, auch das Layout. Vor diesem Hintergrund lässt sich sein Roman produktiv mit Ansätzen der neueren Intermedialitätsforschung und der Visual Studies lesen, die subversive Potenziale von Text-Bild-Beziehungen herausarbeiten. Einige seiner Zeichnungen entfalten eine irritierende Wirkung, da sie über ihre illustrative Funktion hinaus kolonial-rassistische Bildtraditionen verfremden und sich aneignen. Ziel des Beitrags ist es, diese postkoloniale Bildkritik sichtbar zu machen, indem ausgewählte Zeichnungen in ihrer Relation zum Text analysiert und mit Bildmaterial aus ethnologischen Werken, Reiseberichten, Zeitungen und Filmen kontrastiert werden.

Details

Seiten
26
DOI
10.3726/lfl.2024.02.03
Erscheinungsdatum
2026 (Februar)
Schlagworte
Intermedialität Text-Bild-Relationen postkoloniale Bildkritik Aneignung deutscher Kolonialismus
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Sandra Folie (Autor:in)

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Titel: Dualla Misipos Zeichnungen zwischen Illustration und Intervention: Postkoloniale Bildkritik im Jungen aus Duala1