Lade Inhalt...

Freiheit lässt sich nicht erklären, aber nach wie vor verteidigen

Zur Begründung, warum wir willensfreie und potenziell vernünftige Handlungssubjekte erziehen und nicht bloß deren Gehirne

von Dietmar Langer (Autor:in)
22 Seiten
Open Access
Journal: Pädagogische Rundschau Band 80 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2026 pp. 41 - 62

Zusammenfassung

Am 22. April 2024 konnten wir den 300. Geburtstag von Immanuel Kant feiern.1 Dieser berühmte Freiheitsdenker der Neuzeit legte 1795 mit seiner Schrift ‚Zum ewigen Frieden’ den Grundstein für das heutige Völkerrecht. Er hatte sich aber nur als junger Denker dafür begeistern können, dass Menschen durch Erziehung vernünftig(er) werden. Der gesellschaftliche Fortschrittsprozess erhält seine Dynamik nach dem reifen Kant primär durch Leid und Kriege. Er hoffte zwar auf einen ewigen Frieden, doch Realität wurden Diktatoren wie Hitler, Stalin, Mao, Franco, Gaddafi oder ganz aktuell aggressive Autokraten wie z.B. Putin. Ein Ziel des Beitrages ist es, zu zeigen, was Erziehung heute braucht, damit Kant auf lange Sicht nicht Recht behalten wird.

Details

Seiten
22
DOI
10.3726/PR012026.0004
Erscheinungsdatum
2026 (Februar)
Schlagworte
freiheit begründung handlungssubjekte gehirne
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Dietmar Langer (Autor:in)

Zurück

Titel: Freiheit lässt sich nicht erklären, aber nach wie vor verteidigen