Aus der Werkstatt des Franz Innerhofer.
Bemerkungen zu einem neuen Archivfund und bisher unbekannten Texten aus der Frühzeit des österreichischen Autors
8 Seiten
Open Access
Journal:
Zeitschrift für Germanistik
Band 36
Ausgabe 2
Erscheinungsjahr 2026
pp. 203 - 210
Zusammenfassung
I. Zu Leben und Werk des Autors. Der am 2. Mai 1944 in Krimml – einer kleinen im hochalpinen Salzburg gelegenen Ortschaft zwischen Tirol und dem italienischen Südtirol – geborene Autor Franz Innerhofer wuchs auf dem väterlichen Bauernhof unter widrigsten Umständen auf. Bildung galt als ein vom Staat oktroyiertes, indes völlig nutzloses Gut, welches Innerhofer und die am Bauernhof arbeitenden Knechte nicht benötigten, sollte man doch arbeiten, anstatt zu viel zu denken. Physischer wie psychischer Missbrauch standen an der Tagesordnung, und die Ausweglosigkeit trieb die Geknechteten nicht selten in den Freitod. Erst durch den fluchtartigen Auszug vom Bauernhof und dem Beginn einer Lehre in einem kleinen Industriebetrieb gelang Innerhofer der Milieuwechsel und damit der soziale Aufstieg. Der Lehre folgten ein Besuch des Salzburger Abendgymnasiums und hernach – zumindest kurzzeitig – das Studium der Germanistik an der Universität Salzburg.
Details
- Seiten
- 8
- DOI
- 10.3726/92178_203
- Open Access
- CC-BY
- Erscheinungsdatum
- 2026 (April)
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG