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R. J. Hollingdale ‒ Ein hervorragender britischer Nietzsche-Übersetzer der Nachkriegszeit

von Duncan Large (Autor:in)
12 Seiten
Open Access
Journal: Jahrbuch für Internationale Germanistik Band 58 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2026 pp. 3 - 14

Zusammenfassung

Das Thema dieser Abhandlung lautet: „Die Nietzsche-Übersetzungen und im weiteren Sinne die übersetzerischen Tätigkeiten von meinem ehemaligen (leider 2001 mit 70 Jahren verstorbenen) britischen Kollegen R. J. Hollingdale.“ R. J. hieß eigentlich Reginald John, und alle, die ihn kannten, nannten ihn einfach „Reg“. Reg Hollingdale also mag Ihnen vielleicht nicht so bekannt sein: soweit ich weiß, hat er nie in der deutschsprachigen Welt einen Vortrag gehalten, er hat keine Artikel auf Deutsch verfasst, und zumindest laut der Weimarer Nietzsche-Bibliografie sind keine von seinen Schriften, ob von ihm oder von fremder Hand ins Deutsche übersetzt worden. Trotzdem ist es durchaus keine Übertreibung, wenn ich sage, er war der britische Nietzsche-Übersetzer der Nachkriegszeit par excellence, und zusammen mit seinem US-amerikanischen Zeitgenossen Walter Kaufmann hat er entscheidend zur Rehabilitierung des inzwischen verpönten Nietzsche in der englischsprachigen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen.

Details

Seiten
12
DOI
10.3726/JIG581_3
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (Mai)
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Duncan Large (Autor:in)

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Titel: R. J. Hollingdale ‒ Ein hervorragender britischer Nietzsche-Übersetzer der Nachkriegszeit