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Mediävalismus. Mediale Modellierungen der Mittelalterrezeption von 1500 bis zur Gegenwart

von Julia Ilgner (Autor:in) Nikolas Immer (Autor:in) Stefan Seeber (Autor:in)
8 Seiten
Open Access
Journal: Jahrbuch für Internationale Germanistik Band 58 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2026 pp. 279 - 286

Zusammenfassung

Zu den jüngeren Einsichten der Germanistik sowie der Kulturwissenschaften im weitesten Sinne zählt, dass ‚das‘ Mittelalter als (literarische) Epoche im Zuge von Rezeptions- und Aneignungsprozessen immer wieder neu konstituiert wird. Jede Zeit hat ihr ‚eigenes‘ Mittelalter, ob mit Otto Gerhard Oexle ‚nur‘ entzweit oder mit Umberto Eco sogar zehnfach aufgefächert zu lesen – dies gilt wissenschaftlich wie gesellschaftlich, politisch wie kulturell. Aus dieser Erkenntnis resultiert die Konsequenz, dass die Germanistik wie die kulturwissenschaftlichen Philologien insgesamt dem Fortwirken mittelalterlicher Themen, Stoffe und Texte seit 1500 neuerdings wieder verstärkt Beachtung schenken.

Details

Seiten
8
DOI
10.3726/JIG581_279
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (Mai)
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Julia Ilgner (Autor:in) Nikolas Immer (Autor:in) Stefan Seeber (Autor:in)

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Titel: Mediävalismus. Mediale Modellierungen der Mittelalterrezeption von 1500 bis zur Gegenwart