Search Results

You are looking at 1 - 5 of 5 items for

  • Author or Editor: Andreas Roser x
Clear All Modify Search
Restricted access

Andreas Roser

Ironische Verfremdung, Überschreibung, Manipulation, Variation: Mit diesen Instrumenten der Interpretation werden die «Philosophischen Untersuchungen» Ludwig Wittgensteins analysiert. Ziel der Arbeit ist es zu zeigen, daß (fast) alle Argumente Wittgensteins - gegen die Möglichkeit privater Sprache - die logische Form eben dieser Privatsprache haben.
Diese privatsprachliche Verfremdung der «Philosophischen Untersuchungen» Wittgensteins bedingt zweierlei: Zum einen den Nachweis, daß diese Arbeit von niemandem geschrieben wurde. Zum anderen den Nachweis, daß sie von niemandem gelesen werden kann.
Restricted access

Series:

Andreas Roser

Hegels «Objektive Logik» steht für den Versuch, ein absolutes Kategoriensystem der Philosophie zu entwickeln. «Absolut» nennt Hegel dieses System, weil es alle möglichen systematischen Kategorienordnungen der Philosophie in sich enthält und systematisch zu entwickeln versucht. Ausgehend von Hegels These, dieses absolute Wissen letztlich nur als selbstreflexives Wissen begreifen zu können, unternimmt der Autor den Versuch, die «Seinslogik» Hegels in selbstreflexiven Kategorialbegriffen zu rekonstruieren. Es ist der Versuch nachzuweisen, dass eine selbstreflexive Dekonstruktion der Logik Hegels allein jene Gestalt sei, in der sie weiterhin systembildend wirken könne.
Restricted access

Wilhelm Lütterfelds, Andreas Roser and Richard Raatzsch

Das Jahrbuch der Deutschen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft e.V. (DLWG) beinhaltet aktuelle Beiträge ausgewiesener Wissenschaftler zu Leben und Werk des Philosophen Ludwig Wittgenstein. Die thematischen Aufsätze beziehen sich unter anderem auf Möglichkeiten interkulturellen Verstehens, das Konzept einer praktischen Ethik im Ausgang von Wittgenstein, das Problem des Bedeutungsskeptizismus bei Nagel und Kripke und auf das Werk des irischen Psychiaters und Wittgenstein-Schülers Maurice Drury. Der Band berichtet ferner über eine Wittgenstein-Ausstellung in Kirchberg und gibt ein Interview mit Marguerite de Chambrier, eine der letzten noch lebenden Zeitgenossinnen aus dem engsten Freundeskreis Wittgensteins, wieder. Der Leser findet zudem eine umfangreiche Bibliographie zur Sekundärliteratur von 1995-1998 sowie zahlreiche Rezensionen zu wichtigen Neuerscheinungen.
Restricted access

Wilhelm Lütterfelds, Andreas Roser and Richard Raatzsch

Mit vorliegendem Band legt die Deutsche Ludwig Wittgenstein Gesellschaft e.V. (DLWG) ihr nunmehr zweites Jahrbuch vor. Es besteht aus zahlreichen Beiträgen ausgewiesener Experten und ist gegliedert in vier Teile:
Teil I umfaßt insgesamt 11 Aufsätze über verschiedene Themen und Aspekte der gegenwärtigen Wittgensteinforschung.
Teil II ist der Quellenforschung gewidmet. 50 Jahre nach Wittgensteins Tod werden das erste Mal die Matura-Zeugnisse Wittgensteins aus dem Linzer Schuljahr 1905/06 veröffentlicht. Zum zweiten findet der Leser, von den Herausgebern sorgfältig ediert, den Briefwechsel zwischen G. E.Moore und N. Malcolm aus den Jahren 1937-1958. Ein weiterer Schwerpunkt beschäftigt sich mit Paul Engelmann. So wird dessen dramatisches Gedicht Orpheus, das Wittgenstein sehr gut kannte und schätzte, kritisch ediert wiedergegeben sowie ein Hintergrundbericht über die abenteuerliche Editionsgeschichte dieses Werkes präsentiert. Elazar Benyoëtz, in dessen Besitz sich das Orpheus-Manuskript befindet, verfaßte zudem für das Wittgenstein-Jahrbuch 2001/2002 einen Beitrag mit persönlichen Erinnerungen an Engelmann, der unter anderem auch bisher unveröffentlichte Briefe enthält.
Im dritten Teil des Jahrbuches informieren Wittgenstein-Forscher in ihren Rezensionen über wichtige Neuerscheinungen der Wittgenstein-Literatur.
Der vierte Teil enthält eine Wittgenstein-Bibliographie der Jahre 1998-2000.
Restricted access

Die Wiederkehr des Idealismus?

Festschrift für Wilhelm Lütterfelds zum 60. Geburtstag

Thomas Mohrs, Andreas Roser and Djavid Salehi

Das philosophische Gesamtwerk von Wilhelm Lütterfelds ist durch eine außergewöhnliche thematische Breite gekennzeichnet. Von den frühen Schwerpunkten zu Kant, dem Deutschen Idealismus, Wittgenstein, dem Wiener Kreis, der Sprachphilosophie und Analytischen Philosophie über Arbeiten zur Evolutionären Ethik, Diskursethik und Moralphilosophie, zu philosophischen Aspekten der Bildung und Schulkultur sowie zu Fragen der Religionsphilosophie und Metaphysik, bis hin zu den aktuellen Schwerpunkten in den Themenbereichen des interkulturellen Verstehens, der Metaphysik des späten Wittgenstein und schließlich – als größte Herausforderung – der Lösung des Rätsel – Hegel. Zugleich ist dieses (bei weitem nicht abgeschlossene) Werk durch eine gewisse Treue zum Idealismus gekennzeichnet, die freilich niemals unkritisch-affirmativ war oder ist. Entsprechend diesem Grundthema und der thematischen Breite diskutieren in diesem Band internationale Autorinnen und Autoren in 4 Sektionen aktuelle Fragestellungen und Probleme des philosophischen Idealismus. Ein Stück philosophisches Kabarett rundet den Band ab.