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Symphonie der Worte

Musikalisierung von Fiktion in ausgewählten Werken Irène Némirovskys

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Eva Franziska Pemmerl

Das umfangreiche Werk der in Auschwitz umgekommenen Autorin Irène Némirovsky erlebt seit der posthumen Veröffentlichung ihres unvollendeten Romanepos Suite française sowie dessen prompter Auszeichnung mit dem Prix Renaudot eine internationale Renaissance. Die detaillierten Romanentwürfe und Projektskizzen aus dem handschriftlichen Nachlass der bereits zu Lebzeiten gefeierten  Schriftstellerin bedeuten einen Glücksfall für die Forschung, dokumentieren sie doch im Detail Némirovskys intensive Auseinandersetzung mit intermedialen Schreibexperimenten. Wie vor ihr Marcel Proust, James Joyce und Thomas Mann, entdeckte sie die Musik als vielseitiges Modell für die Konzeption und Gestaltung ihres Schreibens. Keine geringere als Beethovens fulminante 5. Symphonie stand Pate für Suite française – das Werk orientiert sich damit in Form und Struktur, aber auch in assoziativen außermusikalischen Inhalten an einer der bedeutendsten Kompositionen der klassischen Musik. Das Buch zeigt auf, mit welchen rhetorischen, narrativen und strukturellen Mitteln es Némirovsky gelingt, die jeweilige musikalische Vorlage in den literarischen Text zu übersetzen, und ermöglicht somit völlig neue Einblicke in das Hauptwerk der Autorin.
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Danksagung

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Viele Menschen haben diese intensiven Jahre meiner akademischen Bemühungen zu etwas Besonderem, Lehrreichem und Unvergesslichem gemacht. Ganz besonders fühle ich mich den folgenden zum Dank verpflichtet:

Allen voran meinem Doktorvater, Prof. Dr. Helmut Pfeiffer, dessen umfassendes Wissen und kompetente Betreuung mühelos die Distanz zwischen Berlin und London überwanden und der mir dennoch freie Hand ließ, meine Ideen umzusetzen.

Meiner Freundin Conny, die mich über die gesamte Dauer des Forschungs-, Schreib- und Publikationsprozesses begleitet und unterstützt hat, mit fachlichem Rat, ermutigendem Zuspruch und dem einen oder anderen Kaltgetränk.

Meiner Freundin Dana, die mich stets mit offenen Armen, einer offenen Tür und einem offenen Ohr bei sich aufgenommen hat.

Dem wundervollen Archiv des Institut Mémoires de l’édition contemporaine in Caen, wo ich Némirovskys Niederschriften hautnah begegnen durfte. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem IMEC auch dafür, dass ich meine Transkription der Aufzeichnungen der Autorin der Öffentlichkeit in dieser Weise zugänglich machen darf, in diesem Buch sowie online auf der Website des Verlags.

Meiner Mutter Eva Pemmerl – die mir Irène Némirovsky überhaupt erst vorgestellt hat! Und ohne deren liebevolle Unterstützung und nie nachlassenden Glauben in mich dieses Buch nie entstanden wäre.

Meinem Mann Christian, der mir in allen Höhen und Tiefen – akademischer, musikalischer und menschlicher Art – zur Seite stand und dem es immer wieder gelang, meine Begeisterung für mein Forschungsthema aufs Neue...

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