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Datenrechtsgesetz 1.0

Die theoretische Basis

SSAP International

Edited By Yuming Lian

Since its emergence, big data has brought us new forms of energy, technology and means of organization which will generate greater values by crossover, integration, openness and sharing of data. Nevertheless, risks caused by open access and the flow of data also bring us enormous challenges to privacy, business secrets and social and national securities. This raises people’s awareness on data sharing, privacy protection and social justice, and becomes a significant governance problem in the world. In order to solve these problems, Data Rights Law 1.0 is innovative in that it proposes a new concept of the «data person». It defines «data rights» as the rights derived from the «data person» and «data rights system» as the order based on «data rights». «Data rights law» is the legal normative formed out of the «data rights system». In this way, the book constructs a legal framework of «data rights-data rights system-data rights law». If data is considered as basic rights, on which new order and laws are to be built, it will bring brand new and profound meaning to future human life.

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Einleitung

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(1)

Rechte sind die Quelle der Macht. Macht ist laut Max Weber „die Fähigkeit, andere dazu zu zwingen, das zu tun, was der Machtinhaber will. Die Gezwungenen verhalten sich nicht so in der anderen Situation.“ Der amerikanische Soziologe Parsons glaubt, dass Macht ein Kernbegriff der großen westlichen Tradition ist, wenn es darum geht, politische Phänomene zu denken. Gegenwärtig befasst sich unsere Forschung im Bereich der Rechtswissenschaft mehr mit dem Studium von Rechtsansprüchen. Daher werden von der politischen „Macht“ zum rechtlichen „Anspruch“ die beiden Grundprobleme hauptsächlich durch die normativen Attribute des Gesetzes geklärt. Eines davon besteht darin, die Macht direkt durch Gesetzgebung oder Vorschriften einzuschränken, damit der Machtinhaber die Grenzen seiner Macht kennt. Das andere besteht darin, die Grenzen der Rechte der Bürger zu definieren, damit deren Rechte, insbesondere die Grundrechte, so verbindlich sind, dass die Machthaber sie nicht überschreiten können. Die kritischste Forschungsmethode der Rechtswissenschaft ist die Bestimmung der Rechtsverhältnisse, und der Inhalt der Rechtsverhältnisse sind die Rechte und Pflichten; die Rechtswissenschaft wird daher das Gesetz der Rechte und Pflichten genannt. Aber wie Foucault glaubt, ist Macht zu einer strategischen Situation geworden, zu einer Situation im sozialen Leben, zu einem Effekt, der im Grunde genommen den Kontrast der sozialen Gewalt bestimmt, zu einer Situation, die nicht länger an das Rechtssystem gebunden ist, sondern das gesamte gesellschaftliche Leben durchdringt. Zu diesem Zeitpunkt sollte der Schutz der Rechte auch an die sich ändernde Situation des...

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