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Naturally Hypernatural III: Hypernatural Landscapes in the Anthropocene

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Edited By Sabine Flach and Gary Sherman

This third volume of Naturally Hypernatural explores contemporary concepts of landscape in the humanities and the arts in relation to the notion that our age is defined by a ‘geology of the human’ and that this reckoning constitutes a new epoch, aptly named the anthropocene.
The thesis of this volume – that there is no homogeneous concept of landscape, just as there is no uniform definition of nature or culture – was developed concurrently at a conference at the University of Graz and at a series of exhibitions centered on film, painting and photography at the Kunsthaus Graz. This thesis has been fortified by registering the simultaneity of land art, the ecological movement and the view of the earth from space.
Art since the modern period reveals how divergent ideas of landscape are intertwined with differently chanted conceptions of subjectivity, perception and space.

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Sedes Pacis Martis Austriaci seu Palatium et Hortus Serenissimi principis Eugenii. Die Anlage des Belvedere als barockes Beispiel für einen gestalteten Landschaftsraum

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Sedes Pacis Martis Austriaci seu Palatium et Hortus Serenissimi principis Eugenii.Die Anlage des Belvedere als barockes Beispiel für einen gestalteten Landschaftsraum

DAGMAR PROBST

Der Übertitel des Beitrages, zu Deutsch “Der Friedenssitz des österreichischen Mars oder Schloss und Garten Seiner Durchlaucht des Prinzen Eugen”, bezieht sich auf den Titel einer vom Wiener Jesuiten Franz Höller (1694-1732) verfassten und 1725 erschienenen poetischen Beschreibung des Belvedere und seiner Gärten in Wien, die ein anschauliches Bild von der Anlage, vor allem vom Garten und von der Menagerie gibt und die dort befindlichen Pflanzen und Tiere akribisch beschreibt. Darüber hinaus ist sie ein Lobpreis auf den großen Feldherrn, Staatsmann und Mäzen Prinz Eugen und auf sein Schloss als Symbol des Friedens und der Freiheit.1 Im Folgenden wird der Inhalt dieses in lateinischer Sprache verfassten Werkes kurz erörtert.

Pallas Athene, die Göttin des Krieges, aber auch des Friedens, verliebt sich in Prinz Eugen, den Sieger über die Türken. Als sie ihn erblickt, fällt sie in Ohnmacht und verliert ihre Rüstung und Kriegsgeräte. Zurück bleibt nur eine schöne Frau, die am Haupt einen Olivenkranz als Symbol des Friedens trägt. Die Metamorphose vom Krieg zum Frieden ist somit vollzogen. Eugen mutiert zum neuen, österreichischen Mars, der im Gegensatz zum Kriegsgott zum Begründer des Friedens wird. Für ihren geliebten Eugen lässt die Göttin ein prächtiges Gebäude, das Obere Belvedere, errichten und holt...

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