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The Power of Symbols

The Alhambra in a Global Perspective

Edited By Francine Giese and Ariane Varela Braga

This volume intends to foster a re-interpretation of the Nasrid architecture of the Alhambra in Granada and its post-Islamic appropriation and global diffusion. Taking into account the current debates on otherness, cultural exchange and artistic transfer, hybridization, stylistic renewal and national identity building, this collection of essays explores the significance of the Alhambra from the Nasrid period to the present time. Built as a military fortress and gradually enlarged to a multi-functional palace city, by the 19th century the Alhambra became a symbol of exoticism and reverie. As one of the most important legacies of the Islamic heritage of al-Andalus, its role as a mediator between East and West is more important than ever.

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Eine monumentale Synagoge für Sepharad. Die Synagoge des Samuel ha-Levi in Toledo (Helena Lahoz Kopiske)

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Eine monumentale Synagoge für Sepharad. Die Synagoge des Samuel ha-­Levi in Toledo

Helena Lahoz Kopiske

Die Synagoge Samuel ha-­Levis (1320–1360/1361) in Toledo gilt als eine der monumentalen Hinterlassenschaften des jüdischen Mittelalters (Abb. 1). Ihre Monumentalität – und ebenso die historischen Umstände ihrer Erbauung – haben die Aufmerksamkeit der Wissenschaft und des internationalen Publikums schon seit dem 19. Jahrhundert auf sich gezogen. In seiner Vielschichtigkeit wird der Bau als beispielhaft sowohl für den Transfer von Bau- und Dekorelementen während des Mittelalters als auch für die Einbindung in den neuzeitlichen Diskurs des „Mythos Sepharad“ gedeutet. Die vorliegende Fallstudie soll analysieren, was der Bau zu seiner Entstehung und Geschichte vermittelt und wie man in der Rezeption des 19. Jahrhunderts auf die Synagoge zurückblickte1. Daran schließt sich die Frage an, wie das jüdisch-­iberische Erbe in moderner Zeit zurückgewonnen, zu einem Teil des Emanzipationsdiskurses gemacht wurde.

Zur großen Resonanz der Synagoge Samuel ha-­Levis im 19. Jahrhundert trugen die damals kaum bekannten materiellen Überreste des spanischen Judentums ebenso bei wie die herrschende Überzeugung, dass die Gesetze König Alfons’ X. (reg. 1252–1284) der Siete Partidas wortgetreu befolgt wurden2. Wahrscheinlich zwischen 1273 und 1275 kompiliert, verboten die Siete Partidas die Erbauung monumentaler und reich dekorierter Synagogen, es sei denn, der König erteile eine Ausnahmegenehmigung. Wie man der Gründungsinschrift der Synagoge entnehmen kann, hatte die Gunst Pedros I. (reg. 1350–1369) die Erbauung überhaupt...

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