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Ethik in der Palliative Care

Theologische und medizinische Erkundungen

Series:

Lea Siegmann-Würth

Palliative Care ist eine Antwort auf grundlegende Fragen der modernen Medizin: Wie weit wollen, sollen oder mMedizin: Wie weit wollen, sollen oder müssen wir Leben erhalten, verlängern und verbessern, wenn es von unheilbarer Krankheit, Alter oder Sterben begrenzt wird? Was wird für ein der menschlichen Würde und Freiheit gerecht werdendes Leben und Sterben gefordert? Ist alles medizinisch Machbare zu tun, oder widerspricht dies persönlichen und gesellschaftlichen Vorstellungen von einem guten Leben und Sterben? Und dort, wo die heutige Medizin an ihre Grenzen stösst, wie gehen wir mit dem Leiden und Sterben um? Welche Bedürfnisse stehen in diesen Situationen im Vordergrund? Wie kann ihnen für möglichst alle entsprochen werden? Was ist wesentlich in der Beziehung, in Haltung und Verhalten zueinander zwischen jenen, die unheilbar krank sind, die gehen müssen, vielleicht wollen, und jenen, die sie in dieser Situation betreuen und begleiten? Das Buch «Ethik in der Palliative Care» gibt Antworten auf diese Fragen, indem es umfassend die historischen, medizinischen, ethischen und theologischen Hintergründe von Palliative Care beschreibt und ihren Stellenwert im Schweizer Gesundheitssystem dokumentiert.

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Zur Autorin 197

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197 Zur Autorin Lea Siegmann-Würth, Dr. med., MTh, studierte Humanmedizin an den Universitäten Fribourg und Zürich (Staatsexamen 1988) und arbeitete danach während 15 Jahren in verschiedenen Kliniken und Spitälern sowie im Labor. Sie verfasste ihre Dissertation im Bereich Medizinische Mikrobiologie und Immunologie und erwarb nach ihrer klini- schen Weiterbildung den Facharzttitel FMH für Allgemeine Medizin, spez. Geriatrie. Mehrere Jahre war sie in der Geriatrischen Tagesklinik und Memory Clinic am Bürger- spital St. Gallen tätig. Ehrenamtliche Engagements und Weiterbildungskurse gaben Lea Siegmann-Würth Ein- blick sowohl in die praktische Pfarrei- und Seelsorgearbeit als auch in die Theologie. Mit dem Bewusstsein, dass Religion, Glaube und Kirche ein bedeutendes Potenzial in der Begleitung von Menschen durch die Höhen und Tiefen des Lebens enthalten, be- gann sie 2002 an der Universität Luzern mit dem Studium von Theologie und Ethik, das sie 2008 abschloss. Das vorliegende Buch entstammt aus ihrer Masterarbeit. Seit 2008 arbeitet sie als Theologin sowohl in der Pfarrei- und Heimseelsorge als auch in der Spitalseelsorge im Kantonsspital in St. Gallen. In der modernen Medizin und Pflege nimmt der Wissenszuwachs über den Menschen rasant zu, was zu neuen Handlungsmöglichkeiten führt. Moralische Fragen werden dabei auf der individuellen und sozialen Ebene aufgeworfen: Welche der zur Verfügung stehenden Handlungs- möglichkeiten ist die einem Menschen angemessene? Wie weit soll der medizin-technische Fortschritt gehen, und wie lässt er sich von der Gesellschaft finanzieren und fair verteilen? Antworten auf diese den Menschen und...

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