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Kindheit zwischen West und Ost

Kinderliteratur zwischen Kaltem Krieg und neuem Europa

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Edited By Gunda Mairbäurl and Ernst Seibert

Von der Nachkriegszeit bis zur sogenannten Wende, in einem Zeitraum dreier Generationen also, in dem ein vereintes Europa Wirklichkeit geworden ist, vollzog sich ein Wandel nicht nur der politischen und ökonomischen Verhältnisse, sondern auch im Verhältnis der Generationen zueinander. Dieser Generationenwandel, der im historischen Verständnis kaum zur Sprache kommt, widerspiegelt sich in Familiengeschichten und in der Literatur, nicht zuletzt in der Literatur für Kinder und Jugendliche in allen europäischen Ländern.
Die vorliegende Beitragssammlung dokumentiert ein Symposion von Kinder- und Jugendbuchfachleuten aus acht europäischen Ländern und geht der Frage nach, welche Ideen, Wünsche, Hoffnungen, aber auch Realitäten und kritischen Haltungen Kindern und Jugendlichen in dieser Zeitepoche literarisch vermittelt wurden und wie sich in der Kinder- und Jugendliteratur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch Modernisierungsprozesse abzeichnen, die den gesellschaftlichen Wandel begleiten, reflektieren oder auch mit beeinflussen.

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Inhaltsverzeichnis

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Geleitwort ............................................................................................. 9 Vorwort .............................................................................................. 13 ÜBERBLICKE Karin Richter (Deutschland) Kindheitsbilder im Wandel: Kind, Familie, Gesellschaft in der Kinderliteratur der DDR ....................................................... 23 Caroline Roeder (Deutschland) Berichte von Hacks und Kunze. Druckgenehmigungsverfahren und andere Maßnahmen gegenüber Kinder- und Jugendliteratur der DDR .......................................................................................... 43 Zuzana Stanislavová (Slowakei) Der Wandel der Kindheitsbilder in der slowakischen Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart.................................... 67 GATTUNGEN UND THEMEN Jana Baroková (Tschechien) Tschechische Mädchenliteratur der Sechzigerjahre (Helena Šmahelová, Stanislav Rudolf, Valja Stýblová, Vra Adlová, Iva Hercíková und Alena Santarová) .............................................. 79 Lilia Ratcheva-Stratieva (Bulgarien) Geschichten für Kinder oder Parabeln für Erwachsene – Über drei bulgarische Kinderbücher ............................................... 93 Maria Kulik (Polen) Emotionen und Gefühle ausdrücken: Wie kann die Literatur helfen? Polnische Literatur der Sechziger- und Siebzigerjahre .... 103 EINZELDARSTELLUNGEN Franz-Josef Payrhuber (Deutschland) Josef Holub – Die böhmische Trilogie ......................................... 111 Tamara Buková (Tschechien) Die Zeit verändert sich, die Phantasie bleibt oder Pan-Tau-Geschichten in der Kindheit von gestern und heute ....... 127 TRANSLATION Andrea Mikulášová (Slowakei) Metatextuelle Reflexion der Werke Erich Kästners und Karl Mays in der Slowakei ........................................................... 139 Sarolta Lipóczi (Ungarn) Ungarische Kinder- und Jugendliteratur zwischen Tradition und Modernisierung. Zur komparatistischen Sichtweise .............. 151 Tatjana Fedjaewa (Russland) Das österreichische Kinderbuch in St. Petersburg ........................ 161 Ulrike Eder (Österreich) Mehrsprachige Kinder- und Jugendliteratur. Aktuelle Entwicklungen und historische Bezüge ......................... 167 Beiträgerinnen und Beiträger ........................................................... 195

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