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Erschaffung und Zerstörung der Schöpfung

Ein Beitrag zum Thema Mythos

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Edited By Michael Fieger and Jörg Lanckau

Mythen und Mythenbildung sind in den Wissenschaften der Postmoderne ein sehr aktuelles Thema. Der vorliegende Sammelband möchte als Beitrag zur kulturgeschichtlichen Arbeit am Thema des Mythos verstanden werden. Der interdisziplinär ausgerichtete Band vereint nach einer thematischen Einführung literaturwissenschaftliche, ägyptologische und bibelwissenschaftliche Perspektiven. Das Themenspektrum reicht von verschiedenen Repräsentationen des Mythischen bis hin zum Vergleich schriftlicher Überlieferungen aus dem antiken Griechenland, Mesopotamien, Ägypten und Israel, die von der Erschaffung der Welt und der Bedrohung in Katastrophen sprechen.

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Vorwort 7

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Vorwort Mythen und Mythenbildung sind in den Wissenschaften der Postmo- derne ein sehr aktuelles Thema. Der vorliegende Sammelband, der von Michael Fieger (Chur) und Jörg Lanckau (Untervaz und Zürich) herausgegeben wird, in Zusammenarbeit mit Sigrid Hodel-Hoenes (Fontnas Weite), Jutta Krispenz (Marburg), Marcel Weder (Zürich) und Heinrich Reinhardt (Zizers), steht unter der Überschrift „Er- schaffung und Zerstörung der Schöpfung“ und möchte als Beitrag zur kulturgeschichtlichen Arbeit am Thema des Mythos verstanden werden. Die Idee einer gemeinsamen Publikation geht auf die Vorle- sung „Mythen und Mythenbildung in der Tora“ an der Theologi- schen Hochschule Chur im Jahr 2009 zurück. Der bewusst interdis- ziplinär ausgerichtete Band behandelt nach einer thematischen Einführung zum Begriff „Mythos“ von H. Reinhardt (Philosoph) ein weit gefasstes Themenspektrum: M. Weder (Literaturwissenschaftler) reflektiert in einem ersten Bei- trag über Literatur als Manifestation des Mythischen. Begreift man Mythen nicht nur als sprachliche, sondern vor allem auch als narrati- ve Erscheinungen, rückt ihr Bezug zur Literatur ins Zentrum. Aus- gehend von einer am Begriff der Bedeutsamkeit orientierten Defini- tion des Mythischen soll gezeigt werden, worin der spezifische mythische Gehalt von literarischen Texten besteht. Neben der For- menvielfalt werden dabei auch die literarischen Grenzen des Mythos ins Auge gefasst. J. Krispenz (Alttestamentlerin) widmet sich im zweiten Beitrag dem Tempelhof als einem mythischen Ort. Sie erhebt den Hof im Tempel als denjenigen Ort, an dem der Psalmenbeter sich in der Tempelarchitektur situiert. Der Symbolik dieses Ortes nähert der Beitrag sich durch einen Blick...

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