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Innovationsmanagement

Erkennen und Überwinden von Innovationsbarrieren

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Edited By Olaf J. Böhme and Eduard Hauser

Das Thema «Innovation» ist ein Dauerbrenner und steht stets an der Spitze der Prioritätenliste einer Unternehmung. Es ist existenziell für den Fortbestand einer Volkswirtschaft. In diesem Zusammenhang liegt die Schweiz in den verschiedenen Rankings zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit weltweit an vorderster Front.
In der vorliegenden Publikation wird dem schweizerischen Phänomen nachgegangen. In einem ersten Teil werden das Innovationsmanagement und dessen Chancen, Potenziale und Triebkräfte näher untersucht. In einem zweiten Teil geht es um Methoden und Tools zur Innovationsunterstützung, wobei insbesondere auf die Bedeutung des Wissensmanagements und auf die Web2.0-Technologie eingegangen wird. Der dritte Teil zeigt Erfolgsfaktoren für Innovationen an praktischen Beispielen auf, wobei unter anderem das neue Clustermanagement «aerospace», die Jungunternehmerförderung sowie die Schweizer Förderagentur für Innovation KTI ausführlich dargestellt werden. Im Anhang finden sich ein Fragebogen zur eigenen Messung und Beurteilung von Innovationen sowie ein Überblick über neuere Literatur zum Ideen- und Innovationsmanagement.

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Teil B - Methoden und Tools zur Innovationsunterstützung

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85 Teil B Methoden und Tools zur Innovationsunterstützung SUSANNE HAUSER Spiele sind der Fokus der Kinder und die Triebfeder der Kreativität. www.susanne-hauser.com CHRIS TOWNSEND Schaffung einer funktionsübergreifenden Innovationsabteilung I-Nova Software wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, Lösungen zum „Innovationsmanagement“ für grosse Unternehmen bereitzustellen. Diese Lösungen umfassen sowohl Software als auch weitere Dienste. Im Laufe der Jahre haben wir die Entwicklung eines interessanten Schemas bei unseren Kunden beobachtet: Die Migration der „Innova- tion“ von einem metrischen System innerhalb bestimmter Abteilungen zu einer eigenständigen Innovationsfunktion auf Unternehmensebene. Während der ersten Jahre unseres Bestehens haben wir bemerkt, dass die „Innovation“ in der Geschäftswelt immer noch ein äusserst unklares Konzept besitzt. Sie zeigte einen fast mythischen Status – ein Schlagwort ohne klare Vorgangsdefinitionen. Tatsächlich besass jede Abteilung eine eigene Definition der „Innovation“: Ingenieure stellten sie mit „Erfindung“ gleich, Vertriebsmitarbeiter mit „Kun- denbedarfsermittlung“, Produktionsleiter mit „ständiger Verbesse- rung“ und Geschäftsleiter mit „Zusammenarbeit“. Jede einzelne die- ser Vorstellungen war natürlich zutreffend, aber auch begrenzt. Die Innovation schliesst natürlich alle diese Gedankengänge ein, geht jedoch über jeden einzelnen hinaus. Erst die Summe dieser Überlegun- gen zeichnet echtes Innovationsmanagement aus. Gegenwärtig beobachten wir die ersten Anzeichen dafür, dass die fortschrittlichsten Unternehmen begonnen haben, die einzelnen Elemente zu einer zweckbestimmten und funktionsübergreifenden Innovationsabteilung auf Unternehmensebene zusammenzufassen. Diese Abteilung wird von einem Innovationsdirektor geleitet, der gewöhnlich einem Manager auf Geschäftsleitungs- oder sogar Vor- standsebene unterstellt ist, wie z. B. einem...

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