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Naturkunde im Wochentakt

Zeitschriftenwissen der Aufklärung

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Edited By Tanja van Hoorn and Alexander Košenina

In der Aufklärung wird umfassende Bildung über den Menschen, die Welt und die Kultur gefordert. Wissen über Astronomie, Physik, Chemie, Biologie, Medizin, Geologie oder Meteorologie vermitteln – vor der rasanten fachlichen Spezialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts – insbesondere Zeitschriften.
Seit etwa 1750 konkurrieren auf dem Buchmarkt unterschiedlichste Periodika – vermischte Magazine, Rezensionsjournale, Moralische Wochenschriften –, die in Fachstudien, populären Essays, Lehrgedichten oder fiktionalen Erzählungen naturkundliche Inhalte an eine nicht minder vielfältige Leserschaft vermitteln. So entsteht eine populäre, öffentliche Akademie der Natur für das interessierte Bürgertum.
Der vorliegende Band sondiert dieses noch weitgehend unerschlossene Feld naturkundlichen Zeitschriftenwissens des 18. Jahrhunderts.
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Zu den Autorinnen und Autoren

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GUNHILD BERG

Dr. phil., Universitätsassistentin (Postdoc) am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck; Forschungsschwerpunkte: Deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, Wissens-Literaturgeschichte des „Experiments“, Mediengeschichte des Wissens; zuletzt erschienen: Jakob Friedrich Dyckerhoff: Collegium über Naturlehre und Astronomie bei Georg Christoph Lichtenberg, Göttingen 1796/1797. Ein Skizzenbuch der Experimentalphysik (hrsg. u. komm., 2011), „Die Fortsetzung folgt künftig“. Serielle Erzählstrategien in Moralischen Wochenschriften (in: Zeitungsliteratur / Fortsetzungsliteratur, hrsg. v. N. Kaminski, N. Ramtke, C. Zelle, 2013), Arno Holz’s Formula of Art. Aesthetics as an Experimental, Mathematical Science (in: Variations 21 [2013]).

MICHAEL BIES

Dr. sc., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover; Forschungsschwerpunkte: Literatur- und Wissensgeschichte seit dem 18. Jahrhundert, Darstellungsformen von Wissen, Literatur und Ethnologie, Reisen und Wissen, Poetiken des Einfallens, Herstellens und Erfindens; Habilitationsprojekt zum Thema „Literatur und Handwerk“; zuletzt erschienen: Im Grunde ein Bild. Die Darstellung der Naturforschung bei Kant, Goethe und Alexander von Humboldt (2012), Literatur und Nicht-Wissen. Historische Konstellationen 1730–1930 (hrsg. m. M. Gamper, 2012), Gattungs-Wissen. Wissenspoetologie und literarische Form (hrsg. m. M. Gamper, I. Kleeberg, 2012).

GIULIA CANTARUTTI

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