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Europäische Mehrsprachigkeit in Bewegung: Treffpunkt Luxemburg- Des plurilinguismes en dialogue: rencontres luxembourgeoises

Des plurilinguismes en dialogue: rencontres luxembourgeoises

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Sabine Ehrhart

Wie sieht die Zukunft der Mehrsprachigkeit in Europa aus? Kann man Erfahrungen mit einem Typ der Mehrsprachigkeit in einem bestimmten geografischen, politischen und sozialen Kontext auf andere Situationen übertragen? Welche individuellen Wege zur Entwicklung und zum Ausbau von Mehrsprachigkeit begehen Lerner je nach Alter und Erfahrung? Wie können Lehrer und Dozenten in Lehrerbildungsprogrammen dazu beitragen, dass ihre Schüler und Studierenden leichter auf andere Sprachen und Kulturen zugehen? Wie können wir eine Arbeitsumgebung gestalten, die kulturelle und sprachliche Vielfalt als Chance ansieht?
Il n’y a pas un plurilinguisme au Luxembourg, mais de multiples façons de définir la richesse en langues et cultures, en fonction des biographies langagières et des trajectoires de vie de tout chacun. Cette vision intégrée des langues et cultures est assez exceptionnelle à l’échelle européenne et il nous a semblé que certains aspects de ce modèle luxembourgeois pourraient être utiles à d’autres pays qui cherchent des moyens d’augmenter leur cohésion sociale. D’une manière pratique, le lecteur est sollicité de mettre en œuvre cette gestion de la diversité en accueillant ce recueil de textes en trois langues qui correspondent entre elles par les contenus, mais pour lesquels il doit lui-même construire les ponts de compréhension interlinguistique.
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Praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des heterogenen und projektorientierten Lernens: Nathalie Schroeder

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NATHALIE SCHROEDER

Praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des heterogenen und projektorientierten Lernens

Bildung bekommt heute, in einer Zeit, in der die Dichte der zwischenmenschlichen Interaktionen und die jederzeitige Verfüg- und Abrufbarkeit von Informationen uns vor neue Herausforderungen stellen, eine weitreichende Verantwortung für die Lebensfähigkeit, den Zusammenhalt und die Fortentwicklung der Menschheit. Gleichzeitig fordern uns – lokal wie global – komplexe Handlungszusammenhänge, undurchschaubare Situationen und unvorhergesehene Ereignisse immer mehr zu einer scharfen Beobachtung ebenso wie zu einem wohlüberlegten und dennoch flexiblen Handeln auf. Vor diesem Hintergrund kommt auf die Schulbildung eine erweiterte Verantwortung zu. So geht es unter Umständen immer weniger oder nur noch teilweise um die Vermittlung von Wissensinhalten und die Reproduktion von ebendiesen, als vielmehr um einen Ansatz, der einen möglichst individuellen, wachsamen und lösungsorientierten Umgang mit Situationen fördert, sodass eine angemessene, menschennahe und fruchtbare Zusammenarbeit möglich wird. Eine eigenständige Einschätzung von Situationen und ein angemessener Umgang damit lassen sich jedoch nicht ohne weiteres anhand von vorgefertigten und gelernten Wissenseinheiten oder durch standardisierte Aufgaben erlernen. Letztere vermögen es zwar, den Lernenden mit Fakten, Kausalitätsketten und Handlungsanweisungen in wiederkehrenden Mustern bekannt zu machen, sie können jedoch in einem größeren Zusammenhang lediglich als theoretische Basis dienen, als Fundament, auf dem mit immer neuen Bausteinen und Baustoffen Zukunft entstehen kann. Im Spannungsfeld einer komplexen Lebensrealität und immer neu entstehender Handlungsnotwendigkeiten ist der ganze Mensch gefragt. Zum Tragen kommen also neben erlernten Inhalten vor...

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