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Der Konjunktiv im Schweizerdeutschen

Empirische Studien zu Stabilität und Wandel im deutschen Modussystem

Michael Wilde

Der schweizerdeutsche Konjunktiv kann sich besser gegen den Indikativ behaupten als der standarddeutsche, dessen Formen vielfach mit denjenigen des Indikativs zusammenfallen. Häufig hat man darin den Grund für die besondere Vitalität des schweizerdeutschen Konjunktivs gesehen. Doch wie lebendig ist er in der aktuellen Sprachverwendung wirklich? Welche räumlichen Gliederungen innerhalb der schweizerdeutschen Dialektlandschaft ergeben sich im Zusammenhang mit dem Konjunktiv? Wie unterscheidet sich sein Formen- und Verwendungsspektrum von dem des standarddeutschen Konjunktivs? Welche Rolle spielt die analytische Bildung des Konjunktivs Präteritum und welches Hilfsverb wird dafür verwendet? Diese und weitere Fragen werden auf der Basis selbsterhobener Daten diskutiert.
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Literaturverzeichnis

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Abegg, Emil (1913): Die Mundart von Urseren. Frauenfeld: Huber. (= Beiträge zur schweizerdeutschen Grammatik 4).

Abraham, Werner (2002): “Substandard German tun as an auxiliary verb and its structural implications”. In: Bublitz, Wolfram u.a. (Hrsg.): Philologie, Typologie und Sprachstruktur. Festschrift für Winfried Boeder zum 65. Geburtstag. Frankfurt am Main etc., Lang: 225–240.

Abraham, Werner (2009): „Die Urmasse von Modalität und ihre Ausgliederung. Modalität anhand von Modalverben, Modalpartikel und Modus. Was ist das Gemeinsame, was das Trennende, und was steckt dahinter?“. In: Abraham, Werner/Leiss, Elisabeth (Hrsg.): Modalität. Epistemik und Evidentialität bei Modalerwerb, Adverb, Modalpartikel und Modus. Tübingen, Stauffenburg: 251–302. (= Studien zur deutschen Grammatik 77).

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