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Cultural Contexts and Literary Forms

Essays on Genre

Edited By Goethe Society of India, Chitra Harshvardhan, Rekha Rajan and Madhu Sahni

Genres mutate, disappear, travel through translation and sometimes re-emerge. Traditionally viewed as a classificatory device, the idea of genre has been challenged by anti-genre theoreticians who question the possibility of reading texts merely through a typological framework. The essays in this volume contribute to a transcultural poetics through an engagement with genre, viewing it as neither normative nor inflexible. They investigate historically established genres; genres that transgress conventions as they move between different art forms and cultures; and genres that, whilst seeming to respond to reader expectations, expand and create new communicative spaces. The volume includes not only theoretical considerations of the boundaries and scope of genre but also case studies of science fiction, poetry, aphorism, immigrant writing, filmic adaptation and the role of translation in genre.
This volume is the 2015 Yearbook of the Goethe Society of India.
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Chandrani Chatterjee - Translation as enabling: A case study of genre and translation

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CHANDRANI CHATTERJEE

Translation as enabling: A case study of genre and translation

ABSTRACT

Dieser Aufsatz versucht, die Transferprozesse beim Übersetzen als Ermächtigung wahrzunehmen statt diese als Verlust oder Gewinn anzusehen. Letzteres vertritt die eher herkömmliche Herangehensweise, die heute noch der Arbeit vieler Wissenschaftler und Forscher im Bereich Translation Studies zugrunde liegt. Am Beispiel literarischer Formen wird versucht, die prägende Rolle des Übersetzens beim kulturübergreifenden Transfer von Genres hervorzuheben. Synchronisch ist jedes Genre durch mehrere Merkmale, die aber nicht in allen Exemplaren anzutreffen sind, gekennzeichnet. Darüber hinaus hat die Variation und Änderung der Genrekonventionen/-normen eine historische und theoretische Bedeutung für den Übersetzungsvorgang. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, Verfahren und Moment des Aneignens/Übersetzens eines Genres richtig zu beziehen; denn auf der einen Seite stellt dies ein Moment der Nachahmung dar, gleichzeitig ist dies aber auch das Moment des Experimentierens und der Innovation – ein Versuch, mit dem Genre zu spielen. Wie Genres sich in dem Moment der kulturellen Begegnung verhalten, lässt sich vielleicht am besten durch das Übersetzen veranschaulichen. An Hand ausgewählter Beispiele des Sonetts und einiger Exemplare des frühen Druckgenres aus dem Kalkutta des 19. Jahrhunderts wird versucht, auf die Vernetzung von Genre und Übersetzen beim kulturellen Transfer hinzuweisen. Indem man dies als Ermächtigung/Förderung darstellt, wird versucht, den häufig vernachlässigten Begriff des Verkehrs und Austauschs, der für jede Übersetzung kennzeichnend ist, in den Mittelpunkt zu rücken...

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