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«Dass Hämmer und Herzen synchron erschallen»

Erkundungen zu Heimat in Literatur und Film der DDR der 50er und 60er Jahre

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Sylvia Fischer

Dieses Buch beleuchtet Manifestationen des Topos «Heimat» in Romanen, Spiel- und Dokumentarfilmen aus den ersten zwei Jahrzehnten der DDR. Heimat bzw. Heimatsuche wird als kulturanthropologisches Konzept eingeführt, welches sich als ein individuelles, menschliches Grundbedürfnis ausprägt. Die Autorin untersucht die Spannungen, die zwischen diesem individuellen Unterfangen und dem Konzept einer objektiven, sozialistischen Heimat, wie sie in der DDR definiert wurde, entstanden. Obwohl es ein Kernideal war, Individuum und Gesellschaft zu harmonisieren, konnten diese Spannungen in der DDR dennoch nie vollständig gelöst werden.
In Werken von Autoren wie Hans Marchwitza, Anna Seghers, Karl-Heinz Jakobs und Werner Bräunig sowie von Filmemachern wie Kurt Maetzig, Winfried Junge und Konrad Wolf untersucht die Autorin die jeweiligen Heimatkonzepte und zeigt unterschiedliche ästhetische und thematische Herangehensweisen auf, die Konflikte zwischen individueller und staatlich-gesellschaftlicher Heimatsuche darzustellen. Diese reichen von Bejahung und Enthusiasmus aus den Anfangsjahren der Republik, über das (An-)Erkennen von Konflikten und Missverhältnissen in der sozialistischen Gesellschaft zu Beginn der 60er Jahre, bis hin zu Trauer und zum Abschied von der Utopie, insbesondere nach dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED im Jahr 1965.
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Danksagung

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Ich danke Helen Fehervary, unter deren intellektueller und professioneller Anleitung sowie unschätzbarer fachlicher Expertise und persönlichem Engagement dieses Projekt entstanden ist. Mein Dank gilt außerdem John Davidson, Bernd Fischer und Andy Spencer sowie Wonneken Wanske, Alex Holznienkemper, Simon Lösch, Elizabeth Hancock, Ryan Smith, Katra Byram, Carmen Taleghani-Nikazm, William Brustein und Jost Hermand für Mentoring, Feedback, Gespräche, Freundschaft und professionelle Unterstützung.

Ich bin außerdem allen Freunden und Wegbegleitern, die dieses Projekt über die Jahre direkt oder indirekt angeregt und begleitet haben, zu großem Dank verpflichtet: Dorit Fratzscher und Karsten Schober, Nena Couch und Peter Coccia, Jana und Mario Brunsch, Daniela und Jan Brunsch, Claudia und Stefan Polter, Sabine und Dirk Kohlsaat, Audrey Wiedemann, Arina Eberhardt, Marianne Lüdecke, Heidrun Brahtz, Margot Mintel.

Besonders möchte ich Friedel und Wolfgang Böhmer, Erika Böhmer sowie Siegrid und Hans Peter Fischer für ihre Unterstützung danken.

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