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Historisch syntaktisches Verbwörterbuch

Valenz- und konstruktionsgrammatische Beiträge

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Edited By Albrecht Greule and Jarmo Korhonen

Das Buch vereinigt 15 Beiträge zur historischen Valenzforschung. Die Autoren dokumentieren den gegenwärtigen Stand der Forschung und unterstützen zugleich Bestrebungen für ein Wörterbuch, das die Entwicklung der Valenz deutscher Verben im Überblick beschreibt. Dazu wird die grundlegende Korpusfrage diskutiert. Ferner erörtern die Autoren an ausgewählten Beispielen, wie die Verbumgebung im Satz auf den historischen deutschen Sprachstufen festzustellen ist. Neu sind Beiträge, die sich mit dem Verhältnis von historischer Valenz und Konstruktionsgrammatik auseinandersetzen.

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Die Valenz des Fortbewegungsverbs fahren im Vergleich zu segeln und schiffen in Reiseberichten der frühen Neuzeit

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Abstract: The paper presents a three-step-analyzing in the context of linguistic valency by the German verbs fahren, schiffen, segeln, which are selected in the literary genre of historic travel reports to the Holy Sepulcher in Jerusalem. Thereby a travel report of the 15th century is confronted with an report of the 17th century. Furthermore it’s been analyzed only the sea voyage. To show a development of verbs as part of a journey by sea and a development of the German syntax is the destination of this work.

1.    Einleitung

Unterschiedliche Theorien und Methoden der Linguistik versuchen mit diversen Neuansätzen vor allem seit den 1970er Jahren, Satzkonstruktionen aus Schriften sprachhistorischer Zeiten zu beschreiben. So existieren bereits beachtenswerte Untersuchungen zur historischen Satzklammer anhand der Stellung des finiten Verbs (vgl. Schildt 1976; Admoni 1980; Nitta 1996; Hinterhölzl 2010; Simmler 2010; Schuster 2012; u. a.). Andere theoretische wie praktische Auseinandersetzungen zum Thema historischer Syntax wagen eine Annäherung anhand Interpunktionsanalysen (vgl. Simmler 1982/2003; u. a.). Anhänger der Textgrammatik suchen mit einer Kombination von rhetorischen und syntaktischen Regeln historische Satzkonstruktionen zu erklären (vgl. Stolt 1990; Betten 1993; u. a.). Letzterem Standpunkt möchte ich mich im Groben anschließen, was jedoch in meinem derzeit in Arbeit befindlichen Dissertationsvorhaben erst ausführlich beschrieben wird. Im hiesigen Rahmen soll sich auf den syntaktischen Bereich der historischen Satzbeschreibung konzentriert werden. Dieses wird wiederum auf valenztheoretischer Grundlage geschehen, da weder die Stellung des finiten Verbs ausreicht, um Elementar- geschweige...

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