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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 3

Series:

Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert sprachwissenschaftliche Sektionen des Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) in Shanghai 2015. Er beginnt mit den Sektionen ‚Beziehungsgestaltung durch Sprache‘ sowie ‚Diskurs und Politik‘. Daran schließen sich ‚Welche Mündlichkeit, welche Schriftlichkeit? Sprache unter medialen Bedingungen‘ und ‚Die Poetizität der Sprache‘ an. Die Sektionen ‚Diskursbedeutung und Grammatik: Transtextuelle und gesprächsübergreifende Aspekte grammatischer Inventare‘ sowie ‚Kontrastive Textologie‘ beschließen den Band.

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Generische Konditionale und Faktizität

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1.       Einleitung

Thema dieses Beitrags ist eine bestimmte Verwendungsweise von konditionalen wenn-Sätzen im öffentlichen Sprachgebrauch, deren kontextgebundene Funktionalität diskurslinguistisch ausgedeutet werden soll. Es geht um generische Konditionale, die im konkreten Kontext das in Grammatiken für gewöhnlich betonte Kriterium der Nichtfaktizität gerade nicht erfüllen. Dieser besondere Typ von Konditionalen soll im Folgenden zunächst im Paradigma der Konditionale überhaupt verortet und in funktionaler Perspektive beschrieben werden. Die Verwendung solcher Konditionale, die sich als explizierte Topoi fassen lassen, kann als Reflex von (auch mit Machtansprüchen verbundenen) Sprecherpositionen im Diskurs beschrieben werden.

2.       Konditionale aus grammatischer Perspektive

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