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Die (strikte) Haftung für Tiere im deutschen und US-amerikanischen Recht

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Antje Böhme

Die Autorin unternimmt einen Rechtsvergleich der Haftung für Tiere im deutschen und US-amerikanischen Recht. Die Tierhalterhaftung nach § 833 BGB schützt grundsätzlich auch denjenigen, der sich freiwillig der Tiergefahr aussetzt. Diese weite Haftung wird insbesondere im Pferdesport den Interessen der Beteiligten oft nicht gerecht. Die Untersuchung des US-Rechts zeigt Möglichkeiten der Haftungsbegrenzung anhand der in den USA weit verbreiteten «Equine Activity Statutes». Die Autorin untersucht diese Vorschriften und analysiert Möglichkeiten, sie in das deutsche Recht zu übertragen. Sie zeigt zudem, dass die Privilegierung des Nutztierhalters (§ 833 Satz 2 BGB) überholt ist und schlägt eine Reform des § 833 BGB vor.

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Kapitel 3. Rechtsvergleichende Stellungnahme

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Kapitel 3.  Rechtsvergleichende Stellungnahme

Die Rechtssysteme in Deutschland und den USA sehen Sonderregeln für die Haftung für Tiere vor, die von den jeweils geltenden Haftungsgrundsätzen abweichen. In beiden Ländern ist eine verschuldensunabhängige Haftung des Halters für die von einem Tier verursachten Schäden möglich. Sowohl im deutschen Zivilrecht als auch im US common law besteht ein Bedürfnis der Allgemeinheit nach einer Haftung des Verantwortlichen, die von einem persönlichen Fehlverhalten mehr oder weniger entkoppelt ist.

A.  Haftungsvoraussetzungen

I.  Tier

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