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Die Schriftstellerin Zhang Ailing und ihre Studien und Kommentare zum Roman «Der Traum der roten Kammer»

Hangkun Strian

Der Traum der roten Kammer (Hongloumeng) gehört zu den vier Klassikern der chinesischen Literatur und ist heute noch ein lebendiger Bestandteil der chinesischen Kultur. Seit seiner Veröffentlichung im 18. Jahrhundert haben sich Wissenschaftler aus China und der ganzen Welt mit diesem Werk beschäftigt.

Dieses Buch thematisiert die intensive Auseinandersetzung der chinesischen Schriftstellerin Zhang Ailing mit dem Klassiker in ihrem Spätwerk Albtraum der roten Kammer (Hongloumengyan). Mithilfe der Theorien der écriture féminine, des Poststrukturalismus und der kulturellen Identität diskutiert die Untersuchung, ob Zhang Ailings Analyse die ungelösten Fragen der Hongloumeng-Forschung beantworten kann.

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Danksagung

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于千万人之中遇见你所要遇见的人,于千万年之中,时间的无涯的荒野里,没有早一步,也没有晚一步,刚巧赶上了,那也没有别的话可说,惟有轻轻地问一声:“噢,你也在这里吗?

Unter Millionen von Menschen triffst du genau den, der für dich bestimmt ist. In Millionen von Jahren, in den unendlichen Weiten der Zeit geschieht es keinen Moment zu früh und keinen Moment zu spät, sondern genau im rechten Augenblick. Doch es gibt keine anderen Worte zu sagen, nur einen leisen Gruß: Ach, bist Du auch da?

---Zhang Ailing: „Die Liebe“, 1944

Im Jahr 2009 wollte ich meine Dissertation über Kants Schematismus im Fachbereich Linguistik, die ich in Seoul begonnen hatte, in Berlin zu Ende bringen. Aber auf Empfehlung von Professor Dr. Florian C. Reiter wechselte ich von der Linguistik zur Literaturwissenschaft. Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob meine Entscheidung richtig war. Aber nach Abschluss dieser neuen Dissertation möchte ich Professor Reiter herzlich für seinen Vorschlag danken, der zur Erweiterung meines Horizonts und schließlich zu dieser Doktorarbeit geführt hat. Gleichfalls bedanke ich mich herzlich bei Professor Dr. Hans Stumpfeldt von der Universität Hamburg, der mir bereits während meines kurzen Besuchs im Jahr 2006 diese Richtung empfahl.

Die ersten Schritte zu diesem Buch habe ich mit Hilfe meines Doktorvaters Professor Dr. Hans Kühner getan. Ich bin ihm herzlich dankbar für seine umfassende Einführung in Literatur und Philosophie: Er lehrte mich nicht nur die Technik der Materialsammlung und der philologischen Analyse, sondern auch die Auseinandersetzung mit vielfältigen Thesen. Immer wieder ermutigte er mich dazu, eine eigene kritische Meinung...

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