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Die Konfliktkommissionen in der DDR

Holger Horst Brüning

Dieses Buch beleuchtet die Geschichte der Konfliktkommissionen in der DDR von ihrer Entstehung bis zu ihrer Abschaffung. Sie vergleicht die Konfliktkommissionsordnungen und untersucht das Verhältnis der Konfliktkommissionen zu Gewerkschaften und betrieblichen Leitern. Die Untersuchung beruht auf Gewerkschaftsbeschlüssen, der FDGB-Presse, juristischen Fachzeitschriften der DDR und wissenschaftlichen Arbeiten zu den Konfliktkommissionen. Erstmals veröffentlicht werden die Ergebnisse einer Untersuchung zur Tätigkeit der Konfliktkommissionen in zwei großen Suhler Kombinaten sowie von zwei Befragungen zu dieser Tätigkeit 1988 und zu den Schiedsstellen für Arbeitsrecht 1990.

Die Arbeit würdigt die Konfliktkommissionen als eine beachtenswerte Episode deutscher Rechtstradition.

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5. Betriebliche Alltagsrichter – Die Konfliktkommissionen werden anerkannte, wirtschaftlich mitverantwortliche Partner (1981–1989)

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5. Betriebliche Alltagsrichter – Die Konfliktkommissionen werden anerkannte, wirtschaftlich mitverantwortliche Partner (1981–1989)

5.1 Allgemeine Entwicklung der Konfliktkommissionen in den 1980er Jahren

Übersicht:

Die Konfliktkommissionen der 1980er Jahre sollten vor allem vorbeugend gegen Rechtsverletzungen und -konflikte tätig werden und so die wirtschaftliche Leistung der Betriebe erhalten und stärken helfen. Diese Aktivitäten nahmen bald den mehrfachen Umfang der KK-Rechtsprechungstätigkeit ein und begannen, diese auch gesetzwidrig zu verdrängen.

5.1.1 Chronologischer Abriß zur Entwicklung der KK

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