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Räume der Romania

Beiträge zum 30. Forum Junge Romanistik

Series:

Corinne Fournier Kiss, Nadine Chariatte and Etna R. Krakenberger

Das Konzept des «Spatial Turn», in den 1980er Jahren durch Edward Soja geprägt, drückt das neue Bewusstsein aus, dass der Raum jeder Produktion von Wissen vorausgesetzt ist. Der vorliegende Sammelband knüpft an diese Bewegung von Wiederentdeckung und Aufwertung des Raumes an. Er bringt zum Vorschein, dass der Raum in der Kultur-, in der Literatur- und in der Sprachwissenschaft sowie in der Fachdidaktik immer einen wichtigen Platz eingenommen hat. Dafür greifen die Beiträge beispielsweise literarische Werke von Flaubert, Bassani, Petrarca, Moscona, Corneille, Góngora und Kundera auf, diskutieren Medien wie Film und Werbung und untersuchen Orte des Sprachkontakts und der Sprachentwicklung.

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Lugares de la memoria: Die Gestaltung sephardischer Topografien in Myriam Mosconas Tela de Sevoya (Susanne Ritschel)

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Susanne Ritschel

Lugares de la memoria: Die Gestaltung sephardischer Topografien in Myriam Mosconas Tela de Sevoya

Abstract Desde las últimas décadas del siglo XX se han publicado en diferentes países y géneros narraciones sefardíes. En la novela Tela de Sevoya (2012) de la autora Myriam Moscona, la voz narrativa retrata los lugares de la memoria familiar entre España, Bulgaria y México. Por ello, la obra de la escritora mexicana de familia búlgara sefardí se presta para una aproximación desde los estudios transdisciplinarios del espacio. La intención subyacente de este artículo es la de destacar la importancia de los espacios imaginados y los lugares reales para el análisis literario.

1. Einleitung

Während das Phänomen Sepharad erst mit dem Jahr 1492 einsetzte, wurde ein zentraler Bestandteil des kulturellen und sprachlichen Erbes vor der Vertreibung von der Iberischen Halbinsel angelegt (Zucker 2005, 1). Sephardische Gemeinden belebten verschiedene Räume sowie Grenz- und Zwischenräume der Romania und erlebten im Verlauf der Jahrhunderte Domizile im Exil (Yerushalmi 1997, 12). Damit einhergehende Ortswechsel und Ortsverluste verlangten nach einem mobilen Erinnerungsort – einem memory storage (Schlör 2012, 31), in dem Überliefertes oft in textueller Form archiviert wurde. Ein wesentliches Narrativ dieser Erinnerungsorte bietet die Iberische Halbinsel mit den Ereignissen um die convivencia, „which, despite significant caveats, yielded many positive results for all three of the cultures involved, Christians, Muslims, and Jews“ (Halevi-Wise 2012, 1). Dieses...

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