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Räume der Romania

Beiträge zum 30. Forum Junge Romanistik

Series:

Corinne Fournier Kiss, Nadine Chariatte and Etna R. Krakenberger

Das Konzept des «Spatial Turn», in den 1980er Jahren durch Edward Soja geprägt, drückt das neue Bewusstsein aus, dass der Raum jeder Produktion von Wissen vorausgesetzt ist. Der vorliegende Sammelband knüpft an diese Bewegung von Wiederentdeckung und Aufwertung des Raumes an. Er bringt zum Vorschein, dass der Raum in der Kultur-, in der Literatur- und in der Sprachwissenschaft sowie in der Fachdidaktik immer einen wichtigen Platz eingenommen hat. Dafür greifen die Beiträge beispielsweise literarische Werke von Flaubert, Bassani, Petrarca, Moscona, Corneille, Góngora und Kundera auf, diskutieren Medien wie Film und Werbung und untersuchen Orte des Sprachkontakts und der Sprachentwicklung.

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Inseln und Monster: Góngoras Soledades zwischen Mittelmeer und Atlantik (Mark Minnes)

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Mark Minnes

Inseln und Monster: Góngoras Soledades zwischen Mittelmeer und Atlantik

Abstract Este artículo se basa en los 500 versos iniciales de la Soledad primera (1613) de Luis de Góngora. Se tienen en cuenta, sobre todo, la llegada del protagonista del poema a un espacio insular y arcádico, su interacción con un habitante de este espacio, el “político serrano”, y su supuesta proveniencia oceánica. De ahí nace la dialéctica entre el paisaje arcádico y el océano, tierra y mar, hospitalidad local y expansionismo global. La presencia de esta dialéctica nos permite hacer una lectura del “lenguaje espacial” del poema: Este texto es un comentario sobre el expansionismo atlántico de su época, basándose en un lenguaje poético de espacios inter- e intratextuales.

Etwa neunzehn Jahre, nachdem Odysseus von Ithaka ausgezogen war, um an dem trojanischen Krieg teilzunehmen, nachdem er nun der Nymphe Kalypso entkommen und achtzehn Tage und Nächte lang – „die wachsamen Augen, / Auf die Pleiaden gerichtet“ (Homer 2010, 509, V. Gesang, vv. 271s.) – in nordöstlicher Richtung auf einem improvisierten Floß gesegelt ist, nimmt seine an den nächtlichen Sternen orientierte Seefahrt erneut ein abruptes Ende: Ein „steiles schreckliches Wassergebirg“ des wütenden Poseidon zerstört sein letztes eigenes Gefährt (ibid. 512, v. 367). Auch seine Kleidung, das letzte äußerliche Zeichen seiner Herkunft und seines Standes, muss Odysseus nun den Fluten überlassen und nackt an Land...

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