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Geschäftsleiterpflichten und -haftung in der Insolvenz im deutschen und spanischen Recht

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Sven Hendrik Haumesser

Der Autor beschäftigt sich rechtsvergleichend mit den Pflichten und der Haftung der Geschäftsleiter in Krisensituationen in Deutschland und in Spanien. Dabei nimmt er eine Einteilung in drei unterschiedliche Krisenstadien vor, anhand derer der Rechtsvergleich erfolgt: das Stadium vor Insolvenzreife, das Stadium ab Eintritt eines Insolvenzgrundes und die Verletzung der Insolvenz- bzw. Konkursantragspflicht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Betrachtung des dritten Krisenabschnittes und der Insolvenzverschleppungshaftung. Hier arbeitet der Autor insbesondere die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Haftungsfolgen heraus, auch bezüglich der zur Verschleppungshaftung entwickelten Gegenvorschläge des deutschen Rechts, und unterbreitet einen Regelungsvorschlag für das deutsche Recht.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ....................................................................................19 I. Einführung ......................................................................................................21 1. Die Problemstellung: Geschäftsleiterpflichten und effektiver Gläubigerschutz in der Insolvenz ..................................21 2. Themenbegrenzung ......................................................................................23 3. Methodik und Gang der Untersuchung ..................................................23 II. Geschäftsleiterpflichten und Gläubigerschutz vor Eintritt der Insolvenzreife ...........................................................25 1. Das Regelungsproblem ................................................................................25 2. Geschäftsleiterpflichten und Gläubigerschutz vor Eintritt der Insolvenzreife im deutschen Recht .....................................25 a. Die Pflicht zur Einberufung der Haupt- bzw. Gesellschafterversammlung (§§ 92 Abs. 1 AktG, 49 Abs. 3 GmbHG) .....................................................................26 aa. Normzweck ...................................................................................26 bb. Adressatenkreis ............................................................................28 cc. Materielle Voraussetzung: Der hälftige Kapitalverlust .......28 (1) Bewertung des Vermögens ........................................................28 (2) Zeitpunkt der Verlustfeststellung ............................................29 (3) Relevanz des Jahresfehlbetrages? ............................................30 dd. Frist und Form der Einberufung ..............................................30 ee. Ausnahmen ...................................................................................31 ff. Rechtsfolgen der Verletzung der Einberufungspflicht ........32 gg. Kritik des Schrifttums .................................................................34 b. Die Insolvenzverursachungsverbote (§§ 92 Abs. 2 S. 3 AktG, 64 S. 3 GmbHG) .........................................35 8aa. Normzweck ...................................................................................36 bb. Gesellschafts- oder insolvenzrechtlicher Charakter? ..........38 cc. Tatbestandliche Voraussetzungen ...........................................39 (1) Der Begriff der Zahlungsunfähigkeit ......................................39 (2) Normadressaten ...........................................................................41 (3) Der Zahlungsbegriff ....................................................................41 (4) Zahlungsempfänger ....................................................................50 (5) Kausalzusammenhang zur Zahlungsunfähigkeit .................51 (6) Verschuldenserfordernis und Ausnahmetatbestand ............53 dd. Beweislast ......................................................................................55 ee. Rechtsfolgen .................................................................................55 ff. Kritik des Schrifttums .................................................................58 c. Zwischenergebnis ..................................................................................59 3. Geschäftsleiterpflichten und Gläubigerschutz vor Eintritt der Insolvenzreife im spanischen Recht ..................................................60 a. Die Pflicht zur Einberufung der Haupt- bzw. Gesellschafterversammlung nach Arts. 363 Abs. 1 Nr. e), 365 LSC ............................................................................61 aa. Hälftiger Kapitalverlust als gesetzlicher Auflösungsgrund (Art. 363 Abs. 1 Nr. e) LSC) ......................62 (1) Sachliche...

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