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Transkulturalität, Identitätskonstruktion und narrative Vermittlung in Migrationstexten der italienischen Gegenwartsliteratur

Eine Analyse ausgewählter Werke von Gabriella Kuruvilla, Igiaba Scego, Laila Wadia und Sumaya Abdel Qader

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Romina Linardi

Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Analyse von Identitätskonstruktionen und transkulturellen Narrativen in ausgewählten Werken von G. Kuruvilla, I. Scego, L. Wadia und S. Abdel Qader. Der kultur- und literaturwissenschaftliche Zugang dient dem zentralen Anliegen, eine neue Perspektive zur Erforschung der italienischsprachigen Migrationsliteratur zu liefern. Sozialwissenschaftliche Forschungsansätze zu Migration und Identität stellen weitere theoretisch gestützte Erklärungsmechanismen bereit, die für die literarischen Analysen ebenso fruchtbar gemacht werden. Ein besonderes Augenmerk gilt den eingesetzten erzähltechnischen Methoden und sprachlichen Formen, die in den Texten starre Auffassungen sprachlicher und kultureller Identität auf produktive Weise neu gestalten.

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6. Multi-, inter- und transkulturelle Identitätsentwürfe im Spannungsfeld polykultureller Wirklichkeiten: Analysen und Interpretationen ausgewählter Migrationstexte der italienischen Gegenwartsliteratur

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Anknüpfend an die theoretischen Überlegungen der vorangehenden Kapitel werden im Folgenden konkrete literarische Beispiele herangezogen, die Grenzen und Möglichkeiten des Aushandelns von Identitäten veranschaulichen. Welche Strategien wenden die Figuren in den Texten an, um ihre komplexen Identitäten zu verhandeln? Inwiefern wirkt sich die hybride, transnationale Zugehörigkeit auf die jeweilige Identitätsarbeit aus? Des Weiteren sind die formalen und erzähltech- nischen Methoden näher zu betrachten, die innerhalb der Werke zur Darstellung von Identität und Transkulturalität zum Einsatz kommen. Das der Untersuchung zugrundeliegende Textkorpus setzt sich wie folgt zusammen: Bezüglich Gabriella Kuruvilla werden vier Erzählungen herangezogen: „La casa“, „Nero a metà“ und „Aborto“, erschienen in ihrer Erzählsammlung È la vita, dolcezza (2008), sowie „India“ aus der von Capitani und Coen herausgegebenen Anthologie Pecore nere (2005). Was Igiaba Scego anbelangt, sind der Roman Rhoda (2004) und die Erzählung „Salsicce“ (Pecore nere, 2005) zu untersuchen. Im Mittelpunkt der Analyse zu Laila Wadia stehen der Roman Amiche per la pelle (2007) sowie Erzählungen, welche die Autorin für die Erzählsammlungen Il burattinaio e altre storie extra- italiane („Il matrimonio di Ravi“, „Viaggio in India“, 2004), Pecore nere („Curry di pollo“, „Karnevale“, 2005) und Mondopentola („Il segreto della calandraca“, 2007) beigesteuert hat. Mit Sumaya Abdel Qaders autobiografischen Text Porto il velo, adoro i Queen. Nuove italiane crescono (2008) schließt das Analysekapitel der vorliegenden Arbeit. 6.1. Gabriella Kuruvilla: Negative Hybridität 6.1.1. Zum biografischen und literarischen Kontext der untersuchten Werke Gabriella Kuruvilla...

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