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Sprachliche Variation in autobiographischen Interviews

Theoretische und methodische Zugänge

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Edited By Ingrid Schröder and Carolin Jürgens

Der Band dokumentiert die Beiträge eines Workshops im Rahmen des Projekts «Einstellungen gegenüber regionalen Sprachformen in der Großstadt: Niederdeutsch in Hamburg (NiH)». Im Mittelpunkt standen Möglichkeiten und Grenzen sprachbiographischer Analysen, wobei vornehmlich theoretische Grundlagen und Methoden diskutiert wurden. Eine wesentliche methodische Differenz besteht in der Fokussierung des Inhaltes von Sprachbiographien im Unterschied zur Fokussierung der sprachlichen Form und damit der Konstruktion von Biographien und Identitäten. So spielen sowohl inhalts- wie auch gesprächs- und narrationsanalytische Ansätze eine Rolle. Sprachbiographische Modellbildungen stehen neben exemplarischen Analysen von autobiographischen Erzählungen, die von Mehrsprachigkeit und Varietätenkontakt geprägt sind.

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Sprachliche Variation in autobiographischen Interviews. Theoretische und methodische Zugänge. Einleitung (Ingrid Schröder/Carolin Jürgens)

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Ingrid Schröder/Carolin Jürgens (Hamburg)

Sprachliche Variation in autobiographischen Interviews. Theoretische und methodische Zugänge. Einleitung

Vom 31. Oktober bis 1. November 2014 fand an der Universität Hamburg ein Workshop zum Thema „Sprachbiographie“ statt, dessen Ergebnisse in diesem Band publiziert werden. Der Workshop wurde im Rahmen des Projekts „Einstellungen gegenüber regionalen Sprachformen in der Großstadt: Niederdeutsch in Hamburg (NiH)“ veranstaltet, das am 1. Juni 2014 mit Förderung der DFG gestartet werden konnte. Die im Projekt geplanten Analysen von Spracheinstellungen sollen zeigen, welche Funktionen dem Dialekt im öffentlichen Sprachgebrauch in der Großstadt gegenwärtig zukommen, und klären, welches Identifikationspotenzial mit dem Niederdeutschen verbunden wird. Zur Datenerhebung sind sprachbiographische Interviews durchgeführt worden, in denen sich drei Themenkomplexe abheben lassen: der Zusammenhang von Biographie und Sprachgebrauch, die Einstellung gegenüber der Stadt und die Einstellung gegenüber dem Niederdeutschen.

Die gemeinsame Basis aller Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bildet die Arbeit mit Sprachbiographien, während theoretische Grundlagen und Auswertungsmethoden differieren. Letztere standen im Mittelpunkt des Workshops, in dem die Möglichkeiten und Grenzen sprachbiographischer Analysen diskutiert wurden. Eine wesentliche methodische Differenz liegt in der Fokussierung des Inhaltes der Sprachbiographien gegenüber der Fokussierung der sprachlichen Form und damit der Art und Weise der Konstruktion von Biographien.

Zu Beginn präsentieren Carolin Jürgens und Ingrid Schröder (Hamburg) das Projekt „Einstellungen gegenüber regionalen Sprachformen in der Großstadt: Niederdeutsch in Hamburg (NiH)“, in dem...

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