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Metaphern und Dramapädagogik im muttersprachlichen Grammatikunterricht des Deutschen

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Anne-Kathrin Wilms

Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Frage, wie implizites grammatisches Wissen möglichst dauerhaft für Lernende der Sekundarstufe explizit gemacht werden kann. Erfahrungsgemäß wird muttersprachlicher Grammatikunterricht von Schülerinnen und Schülern häufig als schwer verständlich, sehr abstrakt und langweilig wahrgenommen. Die Autorin verbindet daher Metaphern und ganzheitliche dramapädagogische Methoden miteinander, um bei Lernenden eine Reflexion über ihre Muttersprache auszulösen und als Ergebnis des Lernprozesses bei ihnen Sprachbewusstheit generieren zu können.

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8 Fazit und Ausblick

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Der Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit war der Wunsch, eine mögliche Lösung dazu anzubieten, wie Grammatik für Schüler der Sekundarstufe I verständlicher, transparenter und sprachlich zugänglicher gemacht werden kann, damit vorhandenes implizites Grammatikwissen explizit wird und darauf aufbauend die Grundlage für Sprachbewusstheit werden kann. Dazu wurde der Vorschlag dargelegt, Grammatik anhand eines Anstoßes durch Metaphern zu reflektieren und sie somit aus ihrem typischen Kontext im Lehrbuch zu nehmen und die Reflexion über beispielsweise syntaktische Kategorien und Funktionen anzuregen. In einem daran anschließenden Schritt sollen die in dieser Form gewonnenen Erkenntnisse in einer dreiphasigen Reflexion durch den Einsatz dramapädagogischer Methoden vertieft werden, um sie dadurch Stück für Stück explizit und für die anschließende Verbalisierung und Diskussion aufzubereiten und zugänglich zu machen. Die dramapädagogische Inszenierung beruht dabei immer auf der jeweils zuvor ausgewählten konzeptuellen Metapher und entwickelt daran angelehnt die darzustellenden Rollen, die wiederum mit spezifischen Bewegungsmustern verknüpft sind.

Bislang werden dramapädagogische Methoden hauptsächlich im Fremdsprachenunterricht frequentiert und für diese Form des Sprachunterrichts weiterentwickelt. Diese Arbeit möchte einen Vorschlag dazu machen, Dramapädagogik in Zukunft in Verbindung mit Metaphern auch für den muttersprachlichen Grammatikunterricht stärker zu nutzen und ein Plädoyer dafür sein, wie Schüler von dieser ganzheitlichen Form des Verständnisses von Grammatik profitieren könnten. Der theoretischen Darstellung dieses möglichen Lösungsvorschlags folgte eine Analyse, ob Metaphern als Initiator...

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