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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 5

Series:

Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Sprachdidaktik und Sprachvermittlung auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Sprachpflege und Sprachkritik als gesellschaftliche Aufgaben», darauf folgen die Sektionen «Wie kann man in der heutigen Zeit der Globalisierung die deutsche Sprache in der Welt (optimal) fördern?», «Inter- und Transkulturalität bei internationalen Kooperationen im Hochschulbereich: Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache» sowie «Lernplattformen zum virtuellen Lernen – was bringen sie für Lernen und Lehren und welche Chancen und Möglichkeiten für die internationale Germanistik». Die Sektion «Bedeutung und Vermittlung des Deutschen für die Fach- und Berufskommunikation weltweit» beschließt den Band.

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Österreichs Auslandssprachen- und -kulturpolitik und die Förderung der deutschen Sprache (Rudolf de Cillia)

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Rudolf de Cillia (Wien, Österreich)

Österreichs Auslandssprachen- und -kulturpolitik und die Förderung der deutschen Sprache

1. Vorbemerkung: Akteure der Auslandskultur- und Sprachenpolitik

Der folgende Beitrag thematisiert in der gebotenen Kürze1 die Auslandssprachenpolitik (ASP) Österreichs und deren Rolle für die Förderung der deutschen Sprache. Dabei ergibt es sich naturgemäß, dass die Kulturpolitik mit einbezogen wird. Es gibt in Österreich – darauf weisen Ortner/Ruckteschell-Katte (2010, S. 138) mit Hinweis auf das „Kulturkonzept neu“ (2001) der kulturpolitischen Sektion des Außenministeriums hin – seit Beginn der 2000er Jahre eine „institutionelle Trennung von Kultur- und Sprachaktivitäten im Ausland“. Auch das Auslandskulturkonzept 2015–2018 thematisiert die Spracharbeit nicht. Dort werden als inhaltliche Schwerpunkte für die Jahre 2015 bis 2018 die Bereiche Film und Neue Medien, Architektur, Tanz, Frauen in Kunst und Wissenschaft und Österreich als Dialog-Standort genannt. (Retrieved 23.11.2015, from http://www.bmeia.gv.at/europa-aussenpolitik/auslandskultur/auslandskulturkonzept/)

Die österreichische ASP wird daher nicht in erster Linie von den so genannten „Kulturforen“, die früher „Kulturinstitute“ hießen, umgesetzt. Vielmehr haben wir es aus historischen und institutionellen Gründen mit einer komplexen Situation zu tun, wo die Akteure der ASP unterschiedlichen rechtlichen Status haben, und zwar die Österreichischen Kulturforen, die Österreich Institute, den Österreichischen Austauschdienst (ÖAD), das Referat „Kultur und Sprache“ im Bildungsministerium, die Österreichischen Auslandsschulen und die SprachassistentInnen und das Österr. Sprachdiplom (ÖSD).

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